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Geberit übergewichten


06.08.2004
Zürcher Kantonalbank

Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie von Geberit (ISIN CH0008038223 / WKN 922734) mit "übergewichten" ein.

Geberit habe im 1. Semester einen Umsatz von CHF 1.004,8 Mio. (+43,0%, organisch und in LW +12,3%) verzeichnet. Damit habe die organische Umsatzentwicklung im 2. Quartal mit +12,5% noch über den +12,1% des 1. Quartals gelegen. Der deutsche Markt (Umsatzanteil 34,6%, org. Entwicklung +14,0%) und auch der Schweizer Markt (10,4%, +12,1%) würden Erholungsanzeichen im Sanitärmarkt zeigen. Mit +14,0% habe sich der Umsatz außerhalb der acht größten Märkte, wo die Penetration durch Geberit noch geringer sei und wo erst 19,8% des Umsatzes generiert würden, weiterhin überdurchschnittlich entwickelt.

Dabei habe auch der US-Markt mit +8,5% eine Beschleunigung verzeichnet, die primär auf Geberit-Produkte, aber zunehmend auch auf die Produkte der 2002 akquirierten Chicago Faucet zurückzuführen sei. Erfreulicherweise sei auch die auf Jahresanfang akquirierte Mapress mit +13% auf CHF 194,5 Mio. stärker als erwartet gewachsen.


Das EBIT habe sich um 51% auf CHF 181,8 Mio. erhöht. Die Margenverbesserung um 100 bp auf 18,1% setze sich zusammen aus positiven Effekten wie höheren Volumen (+300 bp) und besseren Preisen/ Währungen (+80 bp) sowie negativen Effekten wie höheren Kosten (R&D, Kundenboni, Goodwill) und verändertem Produktemix von insgesamt -180 bp. Daneben hätten einmalige Kosten im Materialaufwand (Abschreibung auf den im Rahmen der Mapress-Konsolidierung vorgenommenen Aufwertungen der Warenvorräte) die Marge mit -100 bp belastet. Der Reingewinn habe sich um 49,2% auf CHF 117 Mio. erhöht, was über den Erwartungen gelegen habe. Die Finanzrelationen hätten sich seit Ende März bereits spürbar verbessern können. Das Gearing sei binnen Quartalsfrist von 85% auf 80% gesunken, die EK-Quote habe sich im Gegenzug von 36,1% auf 37,4% erhöht.

Geberit stelle für 2004 ein Umsatzwachstum von 35%-40% in Aussicht. Nachdem der Juli an die guten ersten sechs Monate angeknüpft habe, würden sich die Analysten an der Mitte der Bandbreite orientieren und ihre Umsatzschätzung um 2% erhöhen. Dies entspreche einem organischen Wachstum im 2. Semester von rund 7% (nach 12,3% im 1. Semester). Der Kostendruck dürfte angesichts hoher Materialpreise (Stahl, Erdöl) zwar hoch bleiben, allerdings rechne man damit, dass ein Teil über Skalenerträge und Preiserhöhungen aufgefangen werden könne. Insgesamt erhöhen die Analysten der Zürcher Kantonalbank ihre Gewinnschätzungen für 2004 und das nächste Jahr um 7% und 6%.

Der gute Semesterausweis bestätige den Investment-Case von Geberit eindrücklich. Gemäß dem Marktmodell sei die Aktie zwar zunehmend fair bewertet. Geberit verfüge allerdings über ein starkes Gewinnmomentum und über gute Chancen, auch im weiteren Jahresverlauf die Erwartungen zu übertreffen.

Die Analysten der Zürcher Kantonalbank halten an ihrer Einstufung "übergewichten" für die Aktie von Geberit fest und würden Kursrückschläge für Zukäufe nutzen.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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