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Shell übergewichten 26.07.2004
Helaba Trust
Die Analysten von Helaba Trust verleihen der Aktie von Shell (ISIN GB0008034141 / WKN 852278) weiterhin das Rating "übergewichten".
Die Gesellschaft werde am 29. Juli Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal 2004 veröffentlichen.
Dabei erwarte man für die Fördersparte aufgrund deutlich höherer Öl- und Gaspreise einen Gewinnanstieg von 33% auf 2,657 Milliarden USD. Daneben habe sich auch das Branchenumfeld im Raffinerie- und Tankstellengeschäft verbessert. Dennoch rechne man damit, dass die Konzerngruppe in der Ölverarbeitung aufgrund gestiegener Energiekosten und der mit der Einführung neuer Benzinkraftstoffe in den USA verbundenen höheren Produktions- und Logistikkosten diese Entwicklung nur unterproportional nachvollzogen habe.
Ebenso günstig werde sich voraussichtlich auch der Überschuss im Geschäftsfeld Gas & Power entwickelt haben. Zudem sollten sich nach Ansicht der Analysten von Helaba Trust die Erträge im Segment Chemie von dem schwachen Vorjahresergebnis abgehoben haben. Hier habe der Konzern vermutlich die gestiegenen Rohstoffkosten durch Preiserhöhungen sowie Kosteneinsparungen auffangen können.
Man gehe davon aus, dass das bereinigte operative Ergebnis um rund 35% auf 4,458 Milliarden USD gestiegen sei. Beim Nettogewinn rechne man mit einem Anstieg von 34% auf 4,17 Milliarden USD. Im Zuge der Pfundaufwertung bedeute dies aber nur einen unterproportionalen Gewinnanstieg von 20% auf 9,68 GBp je Shell-Aktie. Die halbjährlich gezahlte Zwischendividende werde wahrscheinlich bei 6,30 GBp je Aktie liegen.
Neben den Zahlen würden voraussichtlich auch nähere Aussagen zu der Unternehmensstruktur im Fokus der Anleger stehen. Während die Reduktion des Bilanzausweises der Rohstoffvorkommen nach Ansicht der Analysten von Helaba Trust nunmehr im Aktienkurs ausreichend eingepreist sei, könne sich die Diskussion um eine aktionärsfreundlichere Entflechtung der Konzernstruktur mit nur noch einem Führungsgremium als zusätzlicher Katalysator des Titels erweisen. Mit einer endgültigen Entscheidung zu diesem Thema rechne man aber erst im November.
Die Aktie sei im Vergleich zu BP und Exxon niedrig bewertet. Zudem sei die Dividendenrendite mit 4,2% attraktiv.
Die Analysten von Helaba Trust verleihen der Aktie von Shell weiterhin das Rating "übergewichten".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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