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Verbund akkumulieren 23.07.2004
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank bewerten die Verbund-Aktie (ISIN AT0000746409 / WKN 877738) mit "akkumulieren".
Starke Zahlen habe diese Woche Verbund veröffentlicht und damit den Auftakt zur Berichtssaison für das erste Halbjahr 2004 gemacht. Während das um 20% gesteigerte operative Ergebnis mit 191,3 Mio. Euro beinahe identisch mit der Schätzung gewesen sei, hätten sowohl Umsatz (1.465 Mio. nach 1.201 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2003) als auch das Nettoergebnis (145 Mio. nach 126 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres) deutlich positiv überraschen können. Hauptgrund für die operative Stärke seien die gestiegenen Großhandelspreise gewesen, die auch eine rosige Zukunft für den Verbund erwarten lassen würden.
Von der relativ günstigen Produktion auf der einen Seite in Kombination mit den steigenden Großhandelspreisen auf der anderen Seite könne der Verbund stark profitieren. Einen Sondereffekt habe es bei den Steuern im ersten Halbjahr gegeben: Nachdem Verbund passive latente Steuern in der Bilanz aufweise, habe das Unternehmen diese auf den neuen Körperschaftsteuersatz in Österreich anpassen (25% statt 34% ab 2005) und somit positive Einmaleffekte in der Höhe von 23,5 Mio. Euro erzielen können. Man habe die Schätzungen nun überarbeitet und sowohl das besser als erwartete Finanzergebnis als auch die positiven steuerlichen Einmaleffekte für 2004 berücksichtigt.
Die Schätzungen für den Gewinn pro Aktie seien in Folge stark von 6,76 auf 8,50 Euro gestiegen. Auch für die Folgejahre erwarte man nun noch bessere Ergebnisse, da man die Großhandelspreisschätzungen nach oben hin angepasst habe. Die Schätzungen würden aktuell erste positive Effekte vom Start der österreichischen Stromlösung (geplant für Oktober 2004) sowie 40 Mio. Euro an jährlichen Synergien ab 2005 beinhalten. Von der Bewertungsseite sehe zwar der Vergleich zur Peer Group nicht sehr attraktiv aus, man sehe jedoch einen Aufschlag jedenfalls als gerechtfertigt an, da die umweltfreundliche Wasserkraftproduktion einen strategischen Mehrwert darstelle. Der errechnete DCF-Wert zeige, dass die Aktie noch Aufwärtspotenzial habe.
Aufgrund der erwarteten starken Gewinnsteigerungen in den nächsten Jahren und der exzellenten strategischen Positionierung haben die Analysten der Erste Bank trotz des geringen Streubesitzes ihre "akkumulieren"-Empfehlung für die Verbund-Aktie mit einem Kursziel von 166 Euro beibehalten.
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