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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 52,66 $ |
51,73 $ |
+0,93 $ |
+1,80 % |
17.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| AN8068571086 |
853390 |
- $ |
- $ |
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Schlumberger für risikobereite Anleger 20.07.2004
BörseGo
Die Experten von "BoerseGo" sind in ihrem aktuellen "Tec-Report" der Meinung, dass die Aktie von Schlumberger (ISIN AN8068571086 / WKN 853390) nur für risikobereite Anleger geeignet ist.
Während für die Autofahrer die Fahrt zur Tankstelle angesichts der hohen Spritpreise mehr und mehr zur Qual werde, freue sich vor allem eine Branche über das hohe Preisniveau beim Schwarzen Gold: die Öl-Zulieferer. Allen voran die Nummer eins der Branche: der US-Konzern Schlumberger.
Auf Grund der hohen Nachfrage nach Öl und des verhältnismäßig geringen Angebots würden die großen Ölkonzerne ihre Suche nach neuen Reserven forcieren. Den Ölservice-Gesellschaften dürfte vor diesem Hintergrund ein kräftiger Auftragsschub ins Haus stehen. Die Zahl der Bohrtürme sei zuletzt bereits deutlich angestiegen. Nummer eins unter den Ausrüstern für die Ölbranche sei Schlumberger. Der in Houston ansässige Konzern mit französischen Wurzeln verfüge über eine breite Produktpalette und sei somit in allen wichtigen Bereichen vertreten: Neben Bohrausrüstungen und Pumpen biete man auch Explorationsüberwachung und Datenauswertung an.
In den vergangenen Monaten habe sich der Konzern neu positioniert und sollte damit gut gerüstet sein, um in der Zukunft überdurchschnittliche Wachstumsraten zu erzielen. Wichtigste Veränderung sei der Verkauf von SchlumbergerSema an die französische Gesellschaft Atos Origin gewesen, der im Januar abgeschlossen worden sei. Der Verkaufserlös für die Tochter, die IT-Dienstleistungen für die Energieindustrie anbiete, habe rund 1,8 Milliarden Dollar in bar sowie in Aktien von Atos Origin betragen. Nach dem Verkauf könne sich Schlumberger nun noch stärker auf die eigentlichen Kernaktivitäten im Ölgeschäft konzentrieren.
Auf das Ergebnis des ersten Quartals habe sich die Transaktion zunächst einmal negativ ausgewirkt. Auf Grund von Restrukturierungskosten sei der Gewinn um 15 Prozent auf 126,8 Millionen Dollar gesunken. Dagegen sei der Umsatz deutlich vorangekommen und habe mit 3,04 Milliarden Dollar 13 Prozent über dem Niveau des Vorjahres gelegen. Im zweiten Quartal, für das man die Ergebnisse am kommenden Freitag vorlegen werde, dürfte auch der Gewinn wieder deutlich vorankommen: Analysten würden im Durchschnitt mit einem Zuwachs von rund 25 Prozent rechnen.
Der hohe Ölpreis und die damit verbundene Nachfrage nach den Ölservice-Dienstleistungen sollten Umsatz und Gewinn bei Schlumberger weiter sprudeln lassen. Die traditionell höher bewertete Aktie des Branchenführers habe von den guten Aussichten zwar schon profitiert, verfüge aber über weiteres Potenzial. Die Chancen stünden gut, dass der positive Trend weiter anhalte.
Für risikobereite Anleger könnte sich nach Ansicht der Experten von "BoerseGo" ein Einstieg in die Schlumberger-Aktie somit noch lohnen. Als Langfristanlage sei der Titel auf Grund der starken Zyklik der Ölzulieferer jedoch nicht geeignet.
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