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Goodyear spekulativ 08.07.2004
Wirtschaftswoche
Nach Ansicht der Experten der "Wirtschaftswoche" ist die Goodyear-Aktie (ISIN US3825501014 / WKN 851204) eine Turnaround-Spekulation.
Das Misstrauen der Anleger laste stark auf der Aktie des Reifenherstellers, die bis vor fünf Jahren sogar im Dow Jones gelistet gewesen sei. Drei Gründe seien für den Vertrauensverlust verantwortlich: Der starke Margenverfall in der Branchenkrise seit 1999, der Rutsch in die roten Zahlen seit 2001 sowie der Vertrauensverlust nach der im Oktober 2003 bekannt gewordenen Bilanzmanipulation. Auch im Jahr 2004 werde es wohl noch Verluste geben. Der jüngste Quartalsbericht sei mit Verspätung bekannt gegeben worden und die Bilanz sei mit 5,1 Mrd. Dollar langfristigen Schulden sowie einem negativen Eigenkapital von 122 Mio. Dollar schwach.
Dabei seien operative Fortschritte erkennbar. Mit 55,7 Mio. Reifen habe der Konzern im 1. Quartal so viel wie noch nie zuvor verkauft. Aufgrund höherer Preise, einem verbesserten Produktmix und Währungsvorteilen seien die Umsätze um 21% auf 4,3 Mrd. Dollar gestiegen, der operative Gewinn habe sich verfünffacht. Dies mache deutlich, dass die Kostensparmaßnahmen fruchten würden. Aufgrund von Zinszahlungen und Steuern sei unterm Strich jedoch wieder ein Minus in Höhe von 77 Mio. Dollar herausgekommen. Im Vorjahr habe der Verlust immerhin noch 197 Mio. Dollar betragen und im 4. Quartal 2003 434 Mio. Dollar.
Ein Risikofaktor bleibe der Ölpreis, so die Experten. Ein Dollar je Barrel mehr oder weniger wirke sich umgehend im operativen Ergebnis mit plus oder minus 20 Mio. Dollar aus.
Die Prognosen zu dem Unternehmen seien zurückhaltend geworden. Erst im Jahr 2005 würden Analysten im Durchschnitt wieder mit einem kleinen Gewinn je Aktie von 52 Cent rechnen.
Den Experten der "Wirtschaftswoche" zufolge ist die Goodyear-Aktie ein spekulatives Investment.
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