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ABN Amro Marketperformer


03.05.2004
Stadtsparkasse Köln

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bewerten die ABN Amro-Aktie (ISIN NL0000301109 / WKN 880026) mit "Marketperformer".

Mit einer Steigerung des Nettogewinns um 35% auf 934 Mio. Euro habe ABN Amro die Konsensschätzung der Analysten von 795 Mio. Euro deutlich übertreffen können. Gegenüber dem vierten Quartal 2003 sei beim Nettoergebnis ein Zuwachs von 9% verbucht worden, was allerdings hauptsächlich auf Verbesserungen auf der Kostenseite zurückzuführen gewesen sei, während sich die Erträge gegenüber dem Vorquartal um 2,1% vermindert hätten. Das Betriebsergebnis habe sich gegenüber dem Vorjahr um 11% auf 1,59 Mrd. Euro verbessert. Trotz eines schwächeren Hypothekengeschäftes hätten sich die Einnahmen im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 5,4% auf 4,76 Mrd. Euro erhöht. Währungsbereinigt habe das Plus bei den Einnahmen sogar bei 8,9% gelegen.

Bei um 2,7% gestiegenen operativen Ausgaben habe sich die Aufwand-Ertrag-Relation von 68,3 auf 66,6% verbessert. Die Risikovorsorge sei konzernweit um 43,1% auf 195 Mio. Euro zurückgegangen. Positive Ergebnisimpulse hätten v.a. die Sparten Wholesale Clients (175 Mio. Euro nach Minus 20 Mio. Euro), Private Clients (56 Mio. Euro nach 4 Mio. Euro) und Asset Management (30 Mio. Euro nach 14 Mio. Euro) gebracht. Dahingegen habe der Bereich Consumer & Commercial Clients einen Ergebnisrückgang von 24,5% auf 493 Mio. Euro verbucht.


Der bisherige Ausblick für das Gesamtjahr sei bei Vorlage der Quartalszahlen bestätigt worden. ABN Amro erwarte demnach ein weiteres Gewinnwachstum, habe jedoch auf eine konkrete Gewinnprognose verzichtet. Nach dem Verkauf der Leasingtochter Lease Plan verfüge ABN Amro über eine ausreichend große Finanzmasse, um eine größere Übernahme zu tätigen. ABN-Amro-Finanzchef Tom de Swaan habe sich zu möglichen Übernahmezielen nicht äußern wollen. Allerdings halte die Bank in Asien, insbesondere in Indien, Ausschau nach möglichen Expansionszielen und ziehe auch Europa für Zukäufe in Betracht. Branchenexperten würden Zukäufe in den USA oder aber eine Akquisition in Italien für wahrscheinlich halten. Bei einem größeren Kauf in Italien würde ABN Amro einen vierten Heimatmarkt schaffen.

Aus dem Verkauf der Leasingtochter Lease Plan für 2 Mrd. Euro entstehe ein Buchgewinn von 875 Mio. Euro. Der Verkauf des größten unabhängigen Leasingfinanzierers in Europa werde voraussichtlich im Spätsommer abgewickelt. Auch die 81prozentige Mehrheitsbeteiligung an der thailändischen Bank of Asia werde veräußert. ABN Amro werde sich zukünftig auf das eigene Filialgeschäft in Thailand konzentrieren. Aus dem Verkauf der Beteiligung im Wert von über 500 Mio. US-Dollar dürfte ein Buchgewinn resultieren. Neben der Maximierung des Shareholder Value wolle ABN Amro nach einer früheren Aussage bis zum Ende des Jahres 2004 - gemessen am Total Return to Shareholders (Kursveränderung plus wieder angelegte Gewinne) - einen Platz unter den fünf erfolgreichsten europäischen bzw. US-Bankengruppen erreichen.

Die für das erste Quartal vorgelegten Zahlen hätten deutlich über den Erwartungen gelegen, wobei ein signifikanter Anteil auf eine gesunkene Risikovorsorge und ein straffes Kostenmanagement zurückzuführen sei. Die Veräußerung von Lease Plan und der Beteiligung an der Bank of Asia würden zwar frisches Kapital in die Kriegkasse des Unternehmens spülen, allerdings bleibe abzuwarten, inwieweit die Veräußerungserlöse wertsteigernd investiert würden.

Trotz einer fundamental günstigen Bewertung bestätigen die Analysten der Stadtsparkasse Köln in Anbetracht der derzeit fehlenden Wachstumsfantasie ihre Einschätzung "Marketperformer" für ABN Amro.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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