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Phelps Dodge verkaufen


28.06.2000
Hornblower Fischer

Phelps Dodge (PD, WKN 854909) sei der zweitgrößte Kupferlieferant der Welt, berichten die Experten von Hornblower Fischer.

Zudem produziere das Unternehmen Kupferkabel für den Einsatz in der Telekommunikations- und Elektroindustrie. Phelps Dodge sei zudem einer der führenden Anbieter der Chemikalie carbon-schwarz, die beispielsweise in Autoreifen oder Tinte zum Einsatz komme.


Gestern habe das Unternehmen einen Ausblick auf die Zahlen für das zweite Quartal seines Geschäftsjahres veröffentlicht. Ohne die Berücksichtigung von Sonderfaktoren werde das Ergebnis für das Quartal zwischen 2-5 Cents pro Aktie und für das Gesamtjahr zwischen 60 und 75 Cents pro Aktie liegen. Die Markterwartungen seien bislang von 23 Cents bzw. 1,49 USD Gewinn ausgegangen.

Die Gründe für das sehr schwache Ergebnis sehe man bei Phelps Dodge in höheren Strom- und Energiekosten sowie in der schwachen Ausbeute einer Kupfermine in Chile. Auch der Produktionsbereich entwickele sich sehr unerfreulich. So werde man nach dem Produktionsstop zweier Fabriken zur Herstellung von Kabeln und Drähten in Venezuela auch die Produktion von Kabelmaterial in El Salvador zum Ende des dritten Quartals einstellen. Zwar würden durch die Umstrukturierung laut Unternehmensangaben bestehende Lie-fervereinbarungen nicht betroffen sein. Angesichts der steigenden Nachfrage im Bereich der Telekommunikationsinfrastruktur seien diese Schließungen aus Sicht der Analysten jedoch kein positives Zeichen.

Die Experten gehen davon aus, dass insbesondere der frühe negative Ausblick auf das Gesamtgeschäftsjahr den Aktienkurs von Phelps Dodge weiter belasten werde. Die Bewertung mit einem KGV auf Basis der Gewinnschätzung von 2001 von 22 sei vor diesem Hintergrund und der unsicheren Gewinnsituation für 2001 nach Meinung der Experten zu hoch.

Hornblower Fischer sehe daher zunächst eher Verlustpotential und rate zum Verkauf der Aktie.




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