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ABN Amro interessant 04.05.2004
Performaxx-Anlegerbrief
Die Anlageexperten vom "Performaxx-Anlegerbrief" halten die Aktie der ABN Amro (ISIN NL0000301109 / WKN 880026) für ein interessantes Investment.
Vorstandschef Rijkman Groenink scheine sich seiner Sache inzwischen ziemlich sicher zu sein. Denn ABN Amro wolle künftig ihre Vorzugsaktien abschaffen und dadurch den Weg für eine Fusion mit einem anderen Institut bereiten.
Mit seinem Vorgehen scheine sich die ABN-Führung als Übernahmeobjekt geradezu anzubieten. Dass auch der Bankensektor vor einer weiteren, von den USA ausgehenden Konsolidierungswelle stehe, sei unstrittig. Geholfen haben dürfte, dass sich die Kurse der US-amerikanischen Geldinstitute in den letzten 14 Monaten in einem fast ununterbrochenen Höhenflug befänden. Und Akquisitionen bezahle man am besten nun mal mit eigenen, hoch bewerteten Aktien. Der Zusammengang von JP Morgan und Bank One sei zunächst nur ein inneramerikanischer Schritt in dieser Beziehung, der nächste der von Bank of America und Fleet Boston. Bis ausländische Institute endlich auch im EU-Raum fündig würden, sei nur eine Frage der Zeit.
Daher schaue man hier zu Lande jetzt über die eigenen Schultern und mache sich schick für das Fest. So sei es vor zwei Monaten auch zu den Übernahmegerüchten um die Deutsche Bank gekommen, die im internationalen Vergleich jedoch nicht gerade als leuchtendes Beispiel einer effektiven Führung gelte. Der Status von ABN sei da schon ein anderer. Bereits in der Vergangenheit habe es Spekulationen um eine geeignete Aufstellung mit ABN als Beteiligten gegeben, beispielsweise mit der Barklays Bank (Großbritannien) oder Fortis (Belgien). Auch der Name Capitalia (Italien) sei schon gehandelt worden. Doch ABN scheine im größeren Maßstab zu denken und planen.
Schon im Vorjahr habe ABN einen überaus kräftigen Anstieg des Nettogewinns um fast ein Drittel auf 3,2 Mrd. Euro verzeichnet, wobei allerdings als Krisenjahr 2002 nicht besonders für Vergleichszwecke tauge. Beachtlich sei deshalb gewesen, dass das Wachstum im ersten Quartal 2004 seinen Trend beibehalten habe. So habe der Nettogewinn um 35% auf 0,93 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahresquartal zugelegt, was deutlich über dem Konsens von 800 Mio. Euro gelegen habe. Diese Zahl sei ebenfalls nicht ganz aussagekräftig. Als Orientierung könne herhalten, dass das operative Ergebnis - in den meisten Fällen ohnehin die bessere Vergleichsgröße - um 11% auf 1,6 Mrd. Euro gestiegen sei.
Im Gesamtjahr solle ebenfalls unter dem Strich ein deutliches Wachstum stehen. Groenink habe den bisherigen Ausblick untermauert, der sichtbare Steigerungen beim operativen und Nettoergebnis vorsehe. Nicht mehr zum Kerngeschäft passende Bereiche (wie LeasePlan) würden ohne Wenn und Aber abgestoßen.
Mit einer Dividende von 0,95 Euro je Anteil bezogen auf einen aktuellen Kurs von 18,25 Euro, also einer Dividendenrendite von 5,1% sei ABN ohnehin eines der attraktivsten Investments im Bankensektor.
Anfang 2004 hätten sich die Papiere daran gemacht, ihr Hoch aus dem Jahr 2002 bei 22 Euro zu überwinden, bis dato jedoch sei sie gescheitert und sogar wieder unter die Marke von 20 Euro zurück gefallen.
Für Value-Investoren bietet sich auf diesem Niveau eine interessante Einstiegsmöglichkeit in die Aktie von ABN Amro, so die Wertpapierexperten vom "Performaxx-Anlegerbrief". Kurse zwischen optimalerweise 17 und 18 Euro sollten für den Aufbau einer längerfristig angedachten Position genutzt werden.
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