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Verbund übergewichten 28.04.2004
Raiffeisen Centrobank
Die Analystin der Raiffeisen Centrobank, Klára Székffy, stuft die Aktie von Verbund (ISIN AT0000746409 / WKN 877738) unverändert mit "übergewichten" ein.
Auf Grund einer gegenüber dem Vorjahr niedrigeren Wasserführung (-11%-Punkte) sei die Verbund-Eigenproduktion um 11% gefallen. Die Stromhandelsaktivitäten hätten jedoch den Rückgang kompensiert. Somit sei der Stromabsatz im 1. Quartal um 3% auf 19,5 TWh gestiegen. Der Konzern habe um etwa 16% höhere Strompreise (ex Ökostrom) realisiert. Die leichte Erhöhung des Stromabsatzes und die deutlich höheren Preise hätten zu einem Umsatzanstieg von 22% auf EUR 728,8 Mio. geführt. Das operative Ergebnis sei ebenfalls um 22% auf EUR 110 Mio. gestiegen. Die EBIT-Marge von 15,2% sei stabil geblieben.
Trotz der schwächeren Wasserführung habe sich die bereinigte EBIT-Marge um 1%-Punkte auf 23,7% verbessert. Auf Grund der Einmaleffekte von insgesamt EUR 48 Mio. im Vorjahr habe sich das Finanzergebnis von EUR 30,2 Mio. auf EUR -22,4 Mio. verschlechtert. Die niedrigere Verschuldung habe sich in einem rückläufigen Zinssaldo von EUR -21,6 Mio. versus EUR -27,9 Mio. im Vorjahr gezeigt. Das Vorsteuerergebnis habe sich von EUR 132,6 Mio. auf EUR 88,1 Mio. vermindert. Der Gewinn je Aktie habe im 1. Quartal 2004 EUR 1,60 betragen versus EUR 2,33 im Vorjahr.
Für 2004 und 2005 erwarte man eine Steigerung des Stromabsatzes um jeweils 16% p.a. auf 87 TWh und 101 TWh. Die Analysten würden 2004 von einer Strompreiserhöhung (europäische Grosshandelspreise) um 12% auf EUR 30,3 je MW und 2005 um 5% auf EUR 31,8 je MW ausgehen. Zusätzlich würden sie mit einem Zuwachs des Stromabsatzes des Verbund-Konzerns von 2,5% rechnen. Dies entspreche der langfristigen Wachstumsrate im europäischen Energiesektor. 2005 werde die KöSt-Senkung ein deutlicher gewinntreibender Effekt.
Die Investmentbanker hätten die Synergieeffekte der Österreichischen Stromlösung ab dem 2. Halbjahr 2004 in ihre Prognose eingebaut. Auf Grund der Prognose habe deren DCF Modell - unter Verwendung von WACC-Szenarien - eine Fair Value-Bandbreite von EUR 144 bis EUR 158 errechnet. Auf Basis von KGV und EV/EBITDA werde Verbund im Vergleich zur Peer Grop jedoch mit einem Aufschlag bewertet.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bestätigen ihr "übergewichten"-Rating für die Verbund-Aktie. Das neue Kursziel laute 150 Euro.
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