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Lenzing übergewichten 19.04.2004
Raiffeisen Centrobank
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bewerten die Aktie von Lenzing (ISIN AT0000644505 / WKN 852927) mit "übergewichten".
Lenzing erzeuge "Man-made"-Zellulosefasern aus natürlichen Rohstoffen und besitze mit dem Standort Lenzing das weltweit größte Viskosefaserwerk mit einer Produktionskapazität von über 200 Tsd. Jahrestonnen und einer integrierten Zellstoffproduktion. Inklusive der Lycoll-Produktion am Standort Heiligenkreuz und der Beteiligung an der indonesischen SPV verfüge das Unternehmen über eine Produktionskapazität von 340 Tsd. Jahrestonnen. Am Standort Lenzing betreibe das Unternehmen integrierte Fabriken für Spezialpapiere und Kunststoffprodukten. Die hauseigene Technik-Division agiere als selbständiger Anbieter von Faser- und Zellstofftechnik.
Im Jahr 2003 habe der Konzern einen Umsatz von EUR 621,9 Mio. und ein EBIT von EUR 74,0 Mio. erzielt, das entspreche einer EBIT-Marge von 11,9%. Der Ergebnisrückgang von 5,6% werde vom Management auf die USD-Schwäche, eine volatile Entwicklung an den globalen Fasermärkten und den Wegfall von Handelsumsätzen begründet. Das Finanzergebnis habe sich verbessert, begünstigt durch einen Einmalertrag von ca. EUR 3,0 Mio. aus dem Verkauf der restlichen Anteile an der Lenzing Fibers Corporation (USA), von EUR -6,2 Mio. auf EUR 3,5 Mio.
Der Kostenvorteil aus der integrierten Zellstoffaufbereitung sei zum kontinuierlichen Ausbau und zur Optimierung des Standorts Lenzing genutzt worden und sollte im Jahr 2006 mit einer Produktion von 210 Tsd. Jahrestonnen die Ausbaugrenze erreichen. Mit dem Wandel vom Commodity-Produzenten zu einem Anbieter von weniger preissensitiven Spezialfasern sei eine nachhaltige Verbesserung der Profitabilität und eine relative Resistenz gegenüber Modetrends am Fasermarkt erreicht worden. Der nächste Schritt des Managements werde die internationale und marktorientierte Ausrichtung der Gruppe sein. Im Zuge dieser Strategie werde der Aufbau von Produktionskapazitäten in China angestrebt.
Das DCF Modell der Analysten errechne einen Fair Value je Aktie von EUR 234 je Aktie. Der geringe Streubesitz von 12,1% rechtfertige jedoch einen Liquiditätsabschlag von ca. 25% auf EUR 175.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank stufen die Lenzing-Aktie in ihrer Erstanalyse mit "übergewichten" ein.
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