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SGS SA abwarten 31.03.2004
Wegelin & Co.
Die Analysten von Wegelin & Co. empfehlen Anlegern bezüglich der Aktie von SGS SA (ISIN CH0002497458 / WKN 870264) abzuwarten.
Der Cheflenker des Inspektions- und Warenprüfunternehmens, Sergio Marchionne, habe sich in der jüngsten Ausgabe der Finanz und Wirtschaft in die Karten blicken lassen. Monsieur Marchionne könne sich größere Akquisitionen vorstellen, zurzeit würden diesbezüglich allerdings laut dem CEO keine Verhandlungen geführt. Das Langfristziel sei unverändert: Die Westschweizer würden an der sich abzeichnenden Konsolidierung der Branche an vorderster Front mitwirken wollen. Als Marktführer habe SGS sogar die Verpflichtung, Veränderungen einzuleiten, so Sergio Marchionne weiter.
Die Aussagen von Monsieur Marchionne könnten für bare Münze genommen werden, denn der CEO habe einst drakonische Maßnahmen versprochen (Kostensenkungen), um SGS wieder auf den Erfolgspfad zurück zu führen. Der CEO habe Wort gehalten. Somit dürfte klar sein, dass SGS irgendwann einmal die prall gefüllte Kriegskasse (über CHF 500 Mio. an Barmitteln und genehmigtes neues Kapital von CHF 1 Mrd.) entleeren werde. Als ständiger Übernahmekandidat werde Intertek gehandelt. Die SGS-Aktie habe die Unterstützungslinie bei CHF 710 nicht halten können und laufe nun Gefahr, noch weiter an Kursterrain einzubüssen (nächster Support liege bei CHF 655).
Vor diesem Hintergrund sind die Analysten von Wegelin & Co. der Ansicht, dass es nicht eilt, Neuengagements der Aktie von SGS SA in Erwägung zu ziehen. Für Verkaufsdispositionen scheine es zu spät zu sein.
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