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Swisscom übergewichten 29.03.2004
Zürcher Kantonalbank
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank empfehlen, die Aktie von Swisscom (ISIN CH0008742519 / WKN 916234) überzugewichten.
Bei einer leichten Umsatzzunahme von 0,4% gegenüber dem Vorjahr habe das EBITDA über die Zielsetzung von Swisscom und über die Markterwartung um eindrückliche 5,2% gesteigert werden können. Nebst dem höheren EBITDA (CHF 116 Mio.), den tieferen bezahlten Steuern (CHF 135 Mio.) und einem reduzierten Nettoumlaufvermögen (CHF 100 Mio.) habe der freie Cashflow nach Abzug der Schuldentilgung (EFCF) auf CHF 2,9 Mrd. gesteigert werden können, was die Analystenerwartung um 16% übertroffen habe.
Im Festnetzgeschäft verzeichne der Retail- und Wholesale-Verkehr anhaltende Rückgänge, was mit einer Umsatzabnahme verbunden sei. Einem negativen Umsatztrend sei Swisscom mit einer noch stärkeren Kostenkontrolle entgegengetreten, wodurch das EBITDA 2003 um 5,2% auf CHF 4,64 Mrd. gesteigert worden sei. Dieses Ergebnis sei mehrheitlich durch eine massive Optimierung im Festnetzbereich erreicht worden, wobei die operativen Kosten durch Personalabbau, Verminderung der IT- und Werbeausgaben sowie durch Reduktion der Unterhaltskosten für das Netzwerk um 14% habe gesenkt werden können.
Im Mobilfunkbereich sei die Profitabilität unverändert geblieben. Nachdem im ersten Halbjahr sehr hohe Margen erzielt worden seien, sei der Umsatz im vierten Quartal, das saisonal durch das Weihnachtsgeschäft immer schwächer ausfalle, auf Grund von höher als erwarteten Kosten eingebrochen. Dabei seien insbesondere die Kosten für die Kundenbindung gestiegen, der Wechsel auf günstigere Verträge habe zugenommen und im Geschäftsbereich seien die Auslastung sowie die Preise gesunken. Als Ziel für 2004 gebe Swisscom ein EBITDA ohne Debitel im Rahmen von CHF 4,3 Mrd. an.
Wiederholt habe Swisscom bestätigt, dass weiterhin Interesse an einer Akquisition von Telekom Austria (TA) bestehe. Jens Alder (CEO) sehe Swisscom als kompetenten strategischen Partner in einer konsolidierenden Telekomindustrie in Europa. Die Übernahme brächte insbesondere im Mobilfunkmarkt Osteuropa eine mögliche Expansionsmöglichkeit sowie die Option, die Kapitalstruktur von Swisscom zu optimieren (financial leverage).
Durch eine voraussichtliche Devestition von Debitel verliere Swisscom den einzigen Wachstumsmotor und werde dadurch noch defensiver. Allerdings sei die Profitabilität von Debitel (EBITDA-Marge 2003 bei 3%) sehr niedrig, wodurch eine Devestition zu einer Margenverdichtung führen würde. Eine umsatzunterstützende Akquisition wäre für eine dynamischere Aktienentwicklung willkommen. Der aktuelle Aktienrückkauf und der potenzielle Debitel-Verkauf würden den Titel gegen unten abstützen. Swisscom überzeuge damit auch 2004 als defensives Investment mit einer hohen Ausschüttungsrendite von rund 10%. Davon dürften 3,6% als Dividende ausbezahlt werden, der Rest werde voraussichtlich wieder in Form eines Aktienrückkaufes ausgestaltet sein. Auf Basis des abdiskontierten Cashflows (absoluter Bewertungsansatz) zeige sich ein Potential von rund 10%. In der aktuell unsicheren Marktentwicklung stelle dieser Titel daher eine gute Alternative dar.
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank bestätigen ihr "übergewichten"-Rating für die Aktie von Swisscom.
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