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Swatch übergewichten 26.03.2004
Zürcher Kantonalbank
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank empfehlen, die Aktie von Swatch (ISIN CH0012255151 / WKN 865126) weiterhin überzugewichten.
Die Swatch Group habe im schwierigen Jahr 2003 mit einem Rückgang des Betriebsgewinns (EBIT) um 6% auf CHF 594 Mio. und einem um 0,4% geringeren Reingewinn auf CHF 492 Mio. die Erwartungen erfüllen können. Erfreulich sei die Erholung im Uhrenbereich mit einem EBIT-Anstieg von 11,4% im 2. Halbjahr gegenüber dem Vorjahr gewesen. Dagegen sei der EBIT-Einbruch im Uhrwerkbereich mit -87% noch stärker als erwartet gewesen. Swatch Group habe hier eine zeitliche Verzögerung, was auf das fehlende Volumen durch SARS zurückzuführen sei, zu spüren bekommen. Dank des verbesserten Umfelds in der Halbleiterindustrie habe sich der Bereich Elektronische Systeme mit einem EBIT-Anstieg im 2. Halbjahr von 62% am dynamischsten entwickelt.
Gemäss CEO Hayek jun. habe sich der positive Trend der 2. Jahreshälfte auch 2004 fortgesetzt - trotz einer im 1. Quartal noch hohen Vorjahresbasis. Das Währungsumfeld habe sich ebenfalls verbessert. Die Investmentbanker würden für 2004 auf Umsatzebene nur noch von einem negativen Währungseffekt von 1,5% ausgehen (bisher 2,8%). Positiv sei auch die Erholung im Reiseverkehr ("Duty-free“-Uhrenumsatz im Jan./Feb. +10%). Hier bestehe vor allem Hoffnung für die 2003 noch sehr schwierigen Märkte Schweiz, Italien und Frankreich. Die Terroranschläge in Madrid hätten, so der CEO, bisher keinen spürbaren Einfluss auf die Umsatzentwicklung gehabt.
Der Bieler Konzern werde das Aktienrückkaufsprogramm wieder aufnehmen und in einem ersten Schritt bis 2,1% (= CHF 200 Mio.) eigene Aktien zurückkaufen, was in Anbetracht der großen, brach liegenden Nettoliquidität von CHF 950 Mio. zu begrüßen sei. Zudem sei die Dividende mit einem Anstieg von 32% auf ein zwar immer noch tiefes, aber immerhin besseres Niveau gebracht worden.
Der Bewertungsabschlag von Swatch Group gegenüber dem Luxusgütersektor habe sich seit dem Update der Wertpapierspezialisten vom 5. Februar wieder etwas erhöht. Auf der Basis des KGV 2004/2005(S) betrage er 25% bzw. 23%, unter Berücksichtigung des geschätzten Gewinnwachstums (PEG-Ratio) 12%. Die Konjunkturerholung sowie das wieder etwas bessere Währungsumfeld würden für eine überdurchschnittliche Kursentwicklung gegenüber dem SPI sprechen.
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank belassen ihre Einstufung für die Swatch-Aktie bei "übergewichten“.
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