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Generali Marketperformer 22.03.2004
Stadtsparkasse Köln
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln sehen die Aktie von Generali (ISIN IT0000062072 / WKN 850312) als Marketperformer.
Generali habe im Geschäftsjahr 2003 einen Nettogewinn von 1,02 Mrd. Euro erzielt und habe damit die Markterwartungen wie auch die eigenen Prognosen übertreffen können. Im Vorjahr sei noch ein Verlust von 754 Mio. Euro verbucht worden. Der Turnaround sei von einem stark verbesserten technischen Ergebnis sowie einem erhöhten Finanzergebnis getragen worden. Ersteres habe dank Verbesserungen sowohl im Leben- als auch im Schaden- und Unfallbereich von .583 Mio. Euro in 2002 auf nunmehr 260 Mio. Euro zulegen können.
Letzteres sei von einer auf 7,5% reduzierten Aktienquote und einem Schwerpunkt auf festverzinslichen Staats- und Unternehmensanleihen gekennzeichnet und habe von im Vorjahresvergleich von 3,93 Mrd. auf 569 Mio. Euro verringerten Wertberichtigungen profitiert. Es habe sich in 2003 auf 9,93 Mrd. Euro (+55%) belaufen. Die das Verhältnis von Schaden und Kosten zu Prämienaufkommen ausdrückende Combined Ratio habe um 4,6 Prozentpunkte auf 103,3% verbessert werden können. Die Prämieneinnahmen hätten sich binnen Jahresfrist um 5,8% auf 49,6 Mrd. Euro erhöht. Die Schaden- und Unfallsparte habe hier ein Plus von 2,2% auf 18,2 Mrd. Euro verzeichnet, während die Lebensparte 7,9% auf 31,4 Mrd. Euro habe zulegen können. Es solle eine Dividende von 0,33 Euro je Aktie (Vj: 0,28 Euro) vorgeschlagen werden.
Generali habe Anfang des vergangenen Jahres einen Dreijahres-Strategieplan für die Jahre 2003 bis 2005 vorgelegt. Für das Jahr 2005 werde beim Nettogewinn ein Wert von 1,5 Mrd. Euro anvisiert. Das Prämienaufkommen solle bis 2005 jährlich um 5,5% auf 56,4 Mrd. Euro gesteigert und die Combined Ratio auf 100,3% verbessert werden. Bis zum Jahr 2005 sehe der Strategieplan insgesamt ein Sparvolumen von 617 Mio. Euro vor. Von dem geplanten Abbau von 2.800 Arbeitsplätzen entfielen 1.250 auf Deutschland.
Dem Strategieplan zufolge wolle Generali langfristig die Nr. 2 in Deutschland werden, zu diesem Zwecke möchte der Versicherer eine führende Rolle bei der Konsolidierung am deutschen Lebensversicherungsmarkt spielen. Ein Schwerpunkt liege weiterhin auf dem Heimatmarkt Italien. Daneben stehe Frankreich im Fokus. In 2003 seien hier weitere Akquisitionen getätigt worden, so dass Generali Marktanteile habe gewinnen können und mittlerweile über das drittgrößte traditionelle Vertriebsnetz des Landes verfüge.
Auch in osteuropäischen Ländern und in China solle die Präsenz des Konzerns gefestigt werden. Das 2002 mit der China National Petroleum Corporation gegründete Joint Venture Generali China Life habe jüngst die Erlaubnis erhalten, in der chinesischen Hauptstadt Peking operieren zu dürfen. Die Etablierung in der 12 Mio. Einwohner fassenden und rund 8% des chinesischen Lebensversicherungsmarktes ausmachenden Stadt solle mithilfe einer Multikanal-Distributionsstrategie erfolgen.
Die Mandate der Führungsspitze sollten von bislang einem auf drei Jahre ausgeweitet werden. Auf einer im April stattfindenden außerordentlichen HV solle eine entsprechende Statutenänderung vorgeschlagen werden. Diese würde der Forderung nach mehr Stabilität in der Konzernspitze Rechnung tragen. In den Jahren 1999 bis 2002 habe der Großaktionär, die Investmentbank Mediobanca, gleich dreimal den Generali-Präsidenten gestürzt.
Das Rating für die Aktie von Generali lautet nach wie vor "Marketperformer", so die Analysten der Stadtsparkasse Köln.
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