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Suez Outperformer


16.03.2004
Stadtsparkasse Köln

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von Suez (ISIN FR0000120529 / WKN 852491) mit "Outperformer" ein.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr habe der Konzern einen gegenüber dem Vorjahr um 17% niedrigeren Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 6,0 Mrd. Euro ausgewiesen. Damit habe Suez die Erwartungen leicht übertreffen können. Das Nettoergebnis hingegen habe mit -2,17 Mrd. Euro unter den Erwartungen gelegen. Der Umsatz habe sich im Berichtszeitraum um 14% auf 39,6 Mrd. Euro reduziert. Das Jahr 2003 sei geprägt gewesen vom Verkauf zahlreicher Beteiligungen, Sonderabschreibungen und Restrukturierungskosten. Künftig wolle Suez den gesamten Umsatz in den Kerngeschäftsbereichen Energie und Umwelt generieren.

Nach nahezu abgeschlossenem Konzernumbau erwarte Suez für das laufende Jahr die Rückkehr in die schwarzen Zahlen auch auf Nettogewinnbasis. Auf EBITDA-Basis wolle der Konzern bis 2006 jährlich organisch, das heiße ohne Einrechnung möglicher Akquisitionen, um 4-7% wachsen. Die Nettoverschuldung habe von 26 Mrd. Euro per Ende 2002 auf nun 13,9 Mrd. Euro (per Ende Februar) abgebaut werden können. Das Kostensenkungsziel sei um 315 Mio. Euro auf nun 900 Mio. Euro bis Ende 2004 angehoben worden.


Im Bereich Wasser verfüge Suez über 60.000 industrielle Kunden, darunter mehr als die Hälfte der Unternehmen aus dem US-Aktienindex S&P 500. Im Rahmen des Desinvestitionsprogramms habe sich Suez in den vergangenen Monaten von seinen Beteiligungen an Axa, Vinci, Total, Fortis und dem britischen Wasserversorger Northumbrian Water getrennt. Innerhalb eines Jahres habe Suez aus dem Verkauf von Aktiva insgesamt ca. 10 Mrd. Euro erlöst.

Für rund 4 Mrd. Euro habe Suez die in der Wasseraufbereitung tätige US-Tochter Ondeo Nalco an eine US-Investorengruppe verkauft. Der Konzern habe somit einen angemessenen Verkaufspreis erzielt und damit die Konzernverschuldung auf etwa 16,5 Mrd. Euro gesenkt - das Niveau, welches ursprünglich bis Ende 2004 avisiert worden sei. Wermutstropfen der Transaktion sei allerdings, dass sich Suez mit dem Verkauf aus einer strategischen Kerngeschäftsfeld zurückziehe.

Nach umfangreichen Verkäufen in der Kommunikationssparte verfüge Suez noch über eine 5%-Beteiligung am TV-Sender M6 sowie eine knapp hälftige Beteiligung am Kabelnetzbetreibers Noos. Zuletzt habe Suez seine direkte Beteiligung am belgischen Energieerzeuger Electrabel von 45,3 auf 50,1 Prozent erhöht. Damit stärke der Konzern seine Position im Kerngeschäft. Auf mittlere Sicht sei die komplette Übernahme von Electrabel nicht auszuschließen.

Suez verfüge über eine hervorragende Marktposition im internationalen Wassergeschäft, welches durch langfristig hohe Wachstumsraten und stabile Margen gekennzeichnet sei. Insbesondere vor dem Hintergrund des Schuldenabbaus sei das Restrukturierungsprogramm bislang erfolgreich verlaufen; der Turnaround in die schwarzen Zahlen auch auf Nettogewinnbasis sei für das laufende Jahr zu erwarten.

Angesichts des im Branchenvergleich günstigen Bewertungsniveaus behalten die Analysten der Stadtsparkasse Köln ihre Einschätzung "Outperformer" für die Suez-Aktie weiterhin bei.




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