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Unaxis attraktiv


23.02.2004
Bank Hofmann

Die Analysten der Bank Hofmann sind der Meinung, dass die Aktie von Unaxis (ISIN CH0000816824 / WKN 863037) attraktiv ist.

Der Technologiekonzern Unaxis sei aus verschiedenen Unternehmen wie Oerlikon-Bührle, Balzers (Dünnschichttechnologie) und Leybold (Vakuumtechnik) entstanden. Das Unternehmen habe 2003 einen Umsatz von 1,6 Mrd. CHF erzielt und werde am 23. März sein vollständiges Jahresergebnis publizieren. Der Konzern besitze Produktionsstätten in Europa, Asien und Nordamerika, habe seinen Hauptsitz in Pfäffikon SZ und beschäftige weltweit etwa 6.500 Mitarbeiter.

Unaxis präsentiere sich auf den ersten Blick als sehr heterogenes Unternehmen, aber alle Aktivitäten des Konzerns würden auf der Herstellung dünner Schichten oder der Vakuum- und Präzisionstechnik beruhen. In der Praxis seien diese Bereiche eng verwandt, weil dünne Schichten unter Vakuum aufgetragen würden. Die Skala reiche von einigen Atomlagen (wenige Nanometer) bis einigen Mikrometern.


Die Hälfte des Umsatzes entfalle auf das Segment Information Technology, das in zyklischen Geschäftsfeldern aktiv sei und zurzeit einen starken Auftragseingang verzeichnen könne. Die Sparte Displays stelle Anlagen zur Beschichtung von Flachbildschirmen her und werde in den nächsten drei bis vier Jahren von der raschen Verbreitung solcher Fernseher profitieren können. Attraktiv sei auch die Positionierung der Division Data Storage, deren Endmärkte DVD-RW und DVD-R in den nächsten zwei Jahren ein gesundes Wachstum aufweisen dürften.

Unaxis plane die Integration ihrer Mehrheitsbeteiligung Esec, die jedoch durch die Klage einer Investorengruppe verzögert worden sei. Das Unternehmen, tätig im stark zyklischen Bereich der Halbleiter-Ausrüstung, weise nach langer Durststrecke einen beschleunigten Auftragseingang aus, während die Konzernsparte Front End noch auf den Aufschwung warte. Man gehe angesichts der guten Aussichten für die Halbleiterindustrie davon aus, dass sich die Zahlen dieser beiden Divisionen verbessern würden.

Für das laufende Jahr erwarte man ein Umsatzwachstum von 15% bis 18%, abhängig von den konkreten Entwicklungen in der Halbleiter- und Konsumelektronik-Branche. Die flüssigen Mittel pro Aktie würden laut Bilanz 2002 56 CHF betragen und sollten sich nach Einschätzung der Analysten nicht dramatisch verändert haben. Der erwartete Gewinn für 2004 betrage 9,5 CHF, woraus sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 20,3 ergebe. Risiken sehe man vor allem im Preis- und Margendruck, denen die Unaxis-Kunden teilweise ausgesetzt seien.

Insgesamt erwarten die Analysten der Bank Hofmann nach dem starken Auftragseingang im letzten Quartal einen positiven Trend der Gewinnprognosen und halten Unaxis auch nach dem Kursanstieg der letzten Monate für eine attraktive Aktie.




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