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Michelin untergewichten 05.03.2004
Helaba Trust
Der Analyst der Helaba Trust, Fabian Kania, rät, die Aktie von Michelin (ISIN FR0000121261 / WKN 850739) unterzugewichten.
Die Konzernumsätze hätten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,4% gg. VJ auf 15,4 Mrd. EUR reduziert. Während die Erlöse insbesondere durch die Wechselkursrelationen (-8,3%) negativ beeinflusst worden seien, habe das Unternehmen von einem höheren Absatzvolumen (+3,3%) profitiert. Der operative Gewinn sei überproportional auf 1,14 Mrd. EUR (-7% gg. VJ) zurückgegangen. Die operative Marge habe gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet werden (2003: 13,1%; 2002: 12,5%) können. Im Pkw-Reifensegment hingegen hätten die von teureren Rohstoffen ausgehenden Belastungen nicht kompensiert werden (2003: 8,9%; 2002: 9,6%) können. Der Nachsteuergewinn sei auf Grund der Goodwill-Abschreibung für Viborg (rund 300 Mio. EUR) um 45% auf 318 Mio. EUR bzw. 2,23 EUR eingebrochen. Es solle unverändert eine Dividende in Höhe von 0,93 EUR je Aktie ausgeschüttet werden.
Im laufenden Jahr dürfte die Ergebnisrechnung durch eine schwächere Reifennachfrage, negative Wechselkurseffekte und hohe Rohstoffpreise belastet werden. Die mittelfristig angestrebte operative Marge auf Konzernebene von 10% erscheine aus heutiger Sicht vorerst kaum erreichbar.
Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten der Helaba Trust die Aktie von Michelin mit "untergewichten".
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