|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Schindler übergewichten 01.03.2004
Zürcher Kantonalbank
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank raten dazu, die Aktie von Schindler (ISIN CH0013914103 / WKN 861992) überzugewichten.
Schindler habe 2003 einen Umsatz von CHF 7.725 Mio. erwirtschaftet (2,1%, +2,1% in Lokalwährungen). Erfreulich habe sich das Wachstum in Lokalwährungen im gewichtigeren Segment Aufzüge und Fahrtreppen entwickelt (A&F).
Die erarbeiteten Margenfortschritte von Schindler über die letzten 5 Jahre seien beeindruckend. Insbesondere wenn man berücksichtige, dass über die letzten drei Jahre der Preisdruck einen negativen Margeneinfluss in der Größenordnung von geschätzten 100-200 Basispunkten p.a. ausgemacht haben dürfte.
VR-Präsident A. Schindler habe sich an der Analystenkonferenz sehr zuversichtlich gezeigt, was die weitere Entwicklung der Gruppe angehe. Der Preisdruck werde zwar als bleibende Herausforderung angesehen, das Marktumfeld sollte sich allerdings im großen und Ganzen verbessern. Der Zustand der Gruppe werde als gesünder den je eingeschätzt. Dem Ausgang der Untersuchungen der europäischen Wettbewerbsbehörden bezüglich Absprachen im europäischen Aufzugs- und Fahrtreppenmarkt schaue Schindler angesichts eines strengen internen Verhaltenskodexes zuversichtlich entgegen. Ähnliche Vorwürfe hätten sich in der Vergangenheit als gegenstandslos erwiesen.
Schindler habe 2003 einen freien Cashflow von CHF 377 Mio. erwirtschaftet, welcher teilweise für die Ausschüttung der Dividende von CHF 6,00 je Aktie (insgesamt rund CHF 77 Mio.) Verwendung finde. Über die nächsten Jahre rechne Schindler mit Investitionen von jährlich rund CHF 100 Mio., welche deutlich unter dem erarbeiteten operativen Cashflow liegen würden. Schindler weise per Ende 2003 ein Nettofinanzvermögen von CHF 645 Mio. aus, was Spielraum für Akquisitionen zulassen würde. Vor allem angesichts des lukrativen Servicegeschäftes wäre insbesondere der japanische Markt attraktiv. Obwohl Schindler externes Wachstum grundsätzlich in Erwägung ziehe, würden kartellrechtliche Hürden und überzogene Kaufpreise derzeit gewichtige Hindernisse für akquisitorische Schritte darstellen.
Auch Aktienrückkäufe scheinen derzeit nicht zuoberst auf der Traktandenliste zu stehen, so die Analysten der Züricher Kantonalbank. Vor diesem Hintergrund würden sie davon ausgehen, dass Schindler die flüssigen Mittel primär zur Erhöhung der Dividende einsetzen und einen zunehmend hohen Cashbestand vor sich hinschieben werde, was sie als suboptimal erachten würden.
Angesichts des hohen Auftragsbestandes, des sich verbessernden Umfelds sowie der höheren Umsatzbasis 2003 hätten die Investmentbanker ihre Umsatzschätzungen für 2004 und 2005 um 8% und 7% erhöht. Bei Beibehaltung der erwarteten EBITDA-Margen führe dies zu einer Erhöhung der Reingewinnschätzungen für die nächsten beiden Jahre um 10% (2004, vor R03-Kosten) und 15% (2005).
Schindler bleibe angesichts der kontinuierlichen Margenentwicklung in der Vergangenheit sowie der erwarteten Effizienzverbesserungen ein interessanter Margentitel mit günstigen Wachstumsaussichten insbesondere in Asien. Auf Basis der Gewinnschätzung für 2004 und 2005 sei Schindler verglichen mit dem kotierten finnischen Aufzugshersteller Kone, der globalen Nummer 4 (Otis sei nicht kotiert), günstig bewertet. Angesichts der bewiesenen Margenfortschritte und eines erwarteten Reingewinnwachstums von über 10% p.a. in den nächsten fünf Jahren halte man den Bewertungsabschlag bei Schindler für ungerechtfertigt.
Mit einem Kurspotenzial von rund 15% stufen die Analysten der Zürcher Kantonalbank die Schindler-Aktie mit "übergewichten" ein.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|