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Bank Austria "hold" 27.02.2004
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktie der Bank Austria (ISIN AT0000995006 / WKN 813030) mit "hold" ein.
Auf den ersten Blick hätten die gestern veröffentlichten vorläufigen Zahlen der Bank Austria (BA-CA) zum Gesamtjahr 2003 über den Erwartungen der Analysten gelegen. Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern habe von 6,5% auf 8,7% gesteigert werden können, was immer noch deutlich unter dem Branchendurchschnitt liege. Bei genauerer Analyse hätten aber wieder einmal positive Einmaleffekte eine bedeutende Rolle gespielt.
Auf Gesamtjahressicht habe eine deutliche Ergebnisverbesserung beim Nettoergebnis auf 442 Mio. EUR erzielt werden könne. Hauptfaktor für diese hohe Steigerungsrate seien Buchgewinne durch den Verkauf der Anteile an der Union Versicherung und der CA Versicherung gewesen, die rund 75 Mio. EUR eingebracht hätten (im Finanzanlageergebnis enthalten, das von 28 Mio. EUR auf 120 Mio. EUR gestiegen sei). Auf operativer Ebene sei ein Plus von 5,3% erzielt worden.
Es habe aber auch Einmaleffekte gegeben, die das Ergebnis belastet hätten: so sei im Verwaltungsaufwand des Q4 eine Restrukturierungsrückstellung von 20 Mio. EUR berücksichtigt worden. Die Analysten hätten mit einer wesentlich höheren Belastung aus der Restrukturierungsrückstellung gerechnet. Das sei der Grund, warum die Schätzung unter den tatsächlichen Ergebnissen gelegen habe.
Die Segmentberichterstattung werde mit der Veröffentlichung der endgültigen Zahlen am 11. März bekannt gegeben. Die Analysten würden ihre Schätzungen erst nach Bekanntgabe dieser für sie wichtigen Details überarbeiten. Sicher sei jedenfalls, dass die Analysten den Buchgewinn vom Verkauf der Wienerberger Anteile (man rechne mit 30 Mio. EUR) in ihre 2004er Schätzungen einbauen würden.
Die vom BA-CA Management angepeilte Steigerung des Vorsteuerergebnisses um 15% erscheine aus heutiger Sicht sehr ambitioniert, da im 2003er Ergebnis in Summe doch ein deutlich positiver Impuls durch Einmaleffekte bemerkbar gewesen sei, und somit die nötige Steigerung auf ein - um die Einmaleffekte bereinigtes Ergebnis - über 20% betragen müsste.
Die Bank Austria-Aktie wird von den Analysten der Erste Bank mit "hold" eingestuft.
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