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Straumann Holding kaufen 24.02.2004
Performaxx-Anlegerbrief
Die Wertpapierexperten vom "Performaxx-Anlegerbrief" empfehlen die Aktie der Straumann Holding (ISIN CH0012280076 / WKN 914326) zum Kauf.
Das Marktwachstum für Zahnimplantate von 18% im letzten Jahr habe Straumann mit einer Erlössteigerung um 25% (auf 344 Mio. CHF) sogar noch klar übertroffen. In lokalen Währungen wären es sogar 28% Wachstum gewesen. Hierzu habe die erst vor kurzem akquirierte Biora mit 10 Mio. CHF oder 3% beigetragen. Man könne also nicht behaupten, dass der Zuwachs erkauft worden wäre - er sei organisch gewesen. Seine Marktposition von weltweit 25% Marktanteil versetze die Schweizer auch in die entsprechende Ausgangsposition: Fünf Anbieter würden zusammen etwa vier Fünftel des Weltmarktes kontrollieren - ein Gebiet für absolute Spezialisten also mit hohen Eintrittsbarrieren und überschaubarer Konkurrenzsituation.
In Europa habe Straumann seine marktführende Stellung im Jahr 2003 in ein Umsatzwachstum von 26% auf 214 Mio. CHF ummünzen können, und dies, obwohl die Bedingungen im Hauptmarkt Deutschland auf Grund der zuvor angesprochenen Sondersituation mit Kostenerstattungen alles andere als optimal gewesen seien. Über gleich 35% Marktanteil verfüge Straumann hier in Deutschland. In Schweden habe Straumann sogar 64% Umsatzsteigerung erfahren, allerdings durch eine Sondersituation anderen Ausmaßes: Senioren über 65 Jahren würden Zahnersatz nun wieder erstattet bekommen, was Straumann zugute gekommen sei.
Sehe man sich die Umsatzverteilungen nach Regionen auf, so falle auf, dass erst nur wenige Regionen überhaupt vom Markt für Zahnimplantate erschlossen seien. Erst 10% seiner Umsätze erziele Straumann in der asiatischen Region, gleichwohl sei Straumann auch dort Marktführer. Das meiste Potenzial werde weiterhin auf dem nordamerikanischen Markt (USA, Kanada) vermutet, wo die Schweizer nur an Position 3 rangieren würden.
Die Statistiken würden für glänzende Aussichten im Bereich Zahnimplantate sprechen: Die Bevölkerung werde zunehmend älter, weil die durchschnittliche Lebenserwartung zulege, "schönheitschirurgische" Maßnahmen würden leichter zugänglich und gesellschaftlich akzeptiert, somit unkomplizierter unter dem Strich. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in den Industrienationen fehle zumindest ein Zahn, aber nur ein Viertel davon unterziehe sich auch einer Behandlung. Dabei seien es noch nicht einmal ästhetische Gründe, die einen Ersatz rechtfertigen würden, sondern aus medizinischer Sicht gesundheitliche Aspekte, die für ein entsprechendes Implantat sprächen. Das Problem dabei sei, dass viele Zahnmediziner von den neuen Möglichkeiten noch viel zu selten Gebrauch machen würden - aus Unwissenheit ob der neuen technologischen Optionen.
Noch beeindruckender als die ansehnliche Umsatzsteigerung und die Outperformance des Gesamtmarktes sei allerdings noch der Zuwachs auf der Ertragsseite gewesen. Der Nettogewinn habe im letzten Jahr um kräftige 43% auf 80,3 Mio. CHF zugelegt, was mehr als 10% über dem Marktkonsens gelegen habe. Allerdings komme es noch besser: Zusätzlich zu der normalen Dividende von 1,55 CHF pro Aktie werde es eine "Jubiläumsdividende" von weiteren 1,55 CHF geben - also auch in der Schweiz werde Shareholder Value manchmal ganz große geschrieben. Bei einem Kurs von zuletzt 220 CHF und damit einem neuen Allzeithoch entspreche dies allerdings auch erst einer Dividendenrendite von 1,4%.
Aktionäre würden dies verkraften angesichts eines unverändert optimistischen Ausblicks. Der Umsatz solle abermals kräftig um 23 bis 24% zulegen, die operative Marge auf bis zu 30% gesteigert werden. Die Nettogewinnmarge werde nach dem Wegfall von Sondereinflüssen stabil bei 23% erwartet. Gerade die Gewinnmargen seien es, die Straumann gegenüber Konkurrenten wie Nobel Biocare (USA) in Vorteil versetzen würden. Der Angriff auf die Nummer 2 oder Nummer 1 des nordamerikanischen Marktes habe also gute Voraussetzungen.
Die Experten würden in der Schweizer Straumann einen exzellenten Wachstumstitel sehen. Derartige Zuwachsraten könne man über längere Zeiträume in kaum einer Branche beobachten. Als Marktführer habe Straumann bewiesen, sogar überproportional zulegen zu können. Auf Grund ausgetrockneter Umsätze an hiesigen Börsen sollten interessierte Anleger die Heimatbörse in Zürich ansteuern.
Die Aktie der Straumann Holding eignet sich als Langfristinvestment, so die Anlageexperten vom "Performaxx-Anlegerbrief". Ein erstes Kursziel sehe man bei 250 CHF für dieses Jahr.
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