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EDS mit Verlusten in Q4 06.02.2004
de.internet
Der IT-Servicesanbieter Electronic Data Systems (ISIN US2856611049 / WKN 901244 ) hat in seinem vierten Quartal nach einer hohen Abschreibung auf einen Navy-Vertrag Verluste gemacht, so die Experten von "de.internet".
Das Unternehmen habe ein Defizit von 354 Millionen Dollar, oder 74 Cent pro Aktie erlitten, nach 360 Millionen Dollar Gewinn im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das habe EDS gestern in Plano, im US-Bundesstaat Texas bekannt gegeben.
Das Minus beinhalte eine Abschreibung von 559 Millionen Dollar auf einen umfangreichen Outsourcing-Vertrag mit der US-Kriegsmarine zur Übernahme der Bürocomputer und des Netzwerkmanagement. Auf dieselbe Vereinbarung, die über sechs Jahre laufe, und ein Volumen von 6 Milliarden Dollar aufweise, seien bereits einmal 119,7 Millionen als Vorsteuerverlust geltend gemacht worden. Weitere Abschreibungen sollten bis 2005 folgen. Der Vertrag sei auch Gegenstand einer Untersuchung durch die US-Börsenaufsicht SEC, die prüfen solle, ob die Vereinbarung von Anfang an nur als Prestige-Projekt ausgehandelt worden sei und den Aktionären so gezielt geschadet habe.
Der Umsatz des Unternehmens habe im vierten Quartal mit 5,76 Milliarden Dollar 8 Prozent über dem Vorjahreswert gelegen. Ursprünglich sei lediglich ein Wachstum von 2 Prozent erwartet worden. Im letzten Jahresviertel habe das Unternehmen außerdem neue Service-Verträge mit einem Gesamtvolumen von 4,3 Milliarden Dollar abschließen können.
Im ersten Quartal erwarte EDS ein Ergebnis zwischen vier Cent Verlust und einem Cent Gewinn pro Aktie. Der Umsatz solle einen Wert von 5 Milliarden Dollar bis 5,2 Milliarden Dollar erreichen.
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