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betandwin kaufenswert 27.01.2004
TradeCentre.de
Nach Ansicht der Experten von "TradeCentre.de" ist die Aktie von betandwin (ISIN AT0000767553 / WKN 936172) an schwachen Tagen kaufenswert.
Nahezu täglich erklimme die Aktie des österreichischen Online-Gaming Anbieters neue Rekordhochs. Allein im Jahr 2003 habe sich das Papier versechsfacht. Und in diesem Jahr scheine es genauso rasant weiter zu gehen. Das Kursplus in den ersten beiden Wochen im neuen Jahr liege bereits bei satten 30 Prozent. Langfristig werde sich die Rallye nach Erachten der Experten fortsetzen.
Co-CEO Norbert Teufelberger kündige im Gespräch mit "TradeCentre.de" für die nächsten Jahre deutlich zweistellige Umsatzzuwächse an. "Wir wollen der Marktführer im Online-Gaming Markt in Europa werden". Der Finanzvorstand wolle in den nächsten drei Jahren am Kapitalmarkt die Börsenmilliarde erreichen. Aktuell bringe betandwin mehr als 220 Millionen Euro auf die Börsenwaage. Teufelberger erachte dabei ein KGV von 15 als fair. In Concreto strebe die Gesellschaft mittelfristig einen Jahresgewinn von 60 bis 70 Millionen Euro an. Der Umsatz werde sich laut Berechnungen der Experten zufolge im genannten Zeitraum der Milliarde stark nähern.
Eine EBIT-Marge von bis zu sieben Prozent erscheine durchaus realisierbar. Die Zukunftsprognosen würden sicherlich an die besten Zeiten des Neuen Marktes erinnern, als eine Bank forscher als die andere gewesen sei und jede Firma mit völlig absurden Wachstumsraten an die Börse gebracht habe. betandwin sei jedoch ohne Frage in einem Markt tätig, der zukünftig immenses Wachstum verspreche.
Neben Lottery Games und dem Casinogeschäft, setze Teufelberger auf Sportwetten im Internet. Letzterer Bereich werde nach eigenen Angaben in der Zukunft circa 75 Prozent des gesamten Geschäftvolumens ausmachen. Das Schöne: Das Wettgeschäft im Sportbereich habe von allen drei Sparten die höchsten Brutto-Rohertragsmargen von rund zehn Prozent. 2004 sei für den Konzern ein sehr wichtiges Jahr.
Schließlich finde in Portugal die Fußball-EM statt und werde sicherlich zu einem Wachstumsschub beitragen. "Großveranstaltungen sind für unser Geschäft immer dienlich". Wie Teufelberger erkläre, werde das Unternehmen daher sehr stark in das Marketing investieren. "Wir werden das gesamte Kommunikationsspektrum über TV-Werbung bis hinzu Anzeigen in Zeitungen voll ausschöpfen." Die Botschaft sei klar: betandwin wolle sich mit einer aggressiven Marketingstrategie weitere Marktanteile sichern. Oberste Priorität habe daher zunächst auch nicht, das Unternehmen auf Nettobasis in die Profitabilität zu führen, ergänze der CEO.
Die Experten von "TradeCentre.de" gehen dennoch fest davon aus, dass EBITDA und EBIT in 2004 mit schwarzer Tinte verfasst werden und eventuell auch unterm Strich ein kleiner Überschuss hängen bleibt. Keine konkreten Angaben habe Teufelberger zu Umsatz und Ertrag in 2003 und speziell zum Verlauf des vierten Quartals machen wollen. "Ich war mit unseren Mitarbeitern in Q4 sehr zufrieden". Nach neun Monaten hätten die Wiener 274 Millionen Euro umgesetzt und ein EBITDA von fast vier Millionen Euro eingefahren. Netto habe das Minus bei 0,8 Millionen Euro gelegen. Für 2003 rechne man mit einem Umsatz zwischen 360 und 400 Millionen Euro und einem leichten Fehlbetrag.
Wenn das Management keine Fehler mache, habe betandwin schon allein durch erstklassige Skaleneffekte die besten Chancen in den nächsten drei bis fünf Jahren zu einem "Big Player" im Online-Gaming Markt zu werden. Auch wolle Teufelberger den Markt aktiv konsolidieren und die Eigenständigkeit bewahren, obwohl er eine Übernahme von betandwin nicht gänzlich ausschließe: "Wir sind sicher eine schöne Braut. Es ist aber sehr schwierig, diese für sich zu gewinnen".
Prinzipiell ist die betandwin-Aktie ein Kauf, vor einem Einstieg sollten Anleger aber einen schwachen Tag abwarten. Der Chart wirke etwas überhitzt.
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