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Geberit abwarten


20.01.2004
Wegelin & Co.

Die Analysten von Wegelin & Co. sind der Meinung, dass Neueinsteiger kursschwache Tage der Aktie von Geberit (ISIN CH0008038223 / WKN 922734) abwarten sollten.

Der Sanitärtechniker sei heute morgen zur Prüfung des Umsatzresultats im abgelaufenen Geschäftsjahrs angetreten. Auf konsolidierte Basis habe Geberit den Umsatz um 10,3% auf CHF 1.404 Mrd. gesteigert und damit die Marktvorgabe von CHF 1.390 Mrd. übertreffen können. Das organische Wachstum sei mit 6,2% angegeben worden, während die übernahme-bedingte Steigerung 4,1% betragen habe. In Lokalwährung habe Geberit ein Umsatzwachstum von 9% erzielt. Die Umsatzzuwächse in den einzelnen Regionen sei durchwegs respektabel gewesen. Auffallend sei dabei die Steigerung in Frankreich (plus 18,6%) und in Nordamerika (plus 70,3%) gewesen.


In den USA sei der Ursprung für die Umsatzfortschritte in der Übernahme von Chicago Faucets zu finden. Akquisitionsbereinigt habe in Übersee ein Umsatzschwund von 2,3% resultiert. Der Hauptmarkt von Geberit, Deutschland, habe im 2. Halbjahr 2003 kräftig zulegen können und damit das dürftige 1H03 kompensiert (damals minus 4,5%). Daraus habe schlussendlich ein Absatzzunahme um 0,9% erfolgt. Weiter sei zu vernehmen gewesen, dass für das FY03 eine zweistellige Steigerung der Ergebnisse erwartet werden dürfe. Der vollständige Geschäftsbericht werde am 18. März 2004 publiziert.

Die Regulatoren hätten keine Einwände gegen die Neuerwerbung Mapresse-Gruppe, womit der Vollzug der Akquisition planmäßig verlaufen werde (EUR 372,5 Mio. Deal). Demnach werde sich Geberit in Deutschland noch stärker engagieren, was bei einer Konjunkturerholung in Deutschland ein nicht unwesentlicher Plusfaktor darstelle. Kein "Rohrleitungsbruch" im Hause Geberit, im Gegenteil: Die Umsatzsteigerung sei beachtlich ausgefallen und habe über der firmeneigenen Vorgabe von plus 9% gelegen.

Die Aussicht auf eine zweistellige Steigerung des Reingewinns wirke ebenfalls ermutigend. Nur sei es aber so, dass aufgrund der hohen Transparenz der Konzernleitung (Projektionen) die Geberit-Aktie bereits die guten Meldungen mehrheitlich vorweggenommen habe. Man bedenke nur, dass die Notierung seit Jahresbeginn um beinahe 7% habe zulegen können.

Deshalb sollten Neueinsteiger kursschwache Tage für Käufe der Aktie von Geberit abwarten, so die Analysten von Wegelin & Co.




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