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Sony kaufen 13.11.2003
Weberbank
Dirk Apel, Analyst der Weberbank, bewertet die Sony-Aktie (ISIN JP3435000009 / WKN 853687) mit "kaufen".
Sony sei in verschiedenen Bereichen der Konsumelektronik weltweit führend. Mehr als die Hälfte der Umsätze würden traditionell mit Elekronikgeräten aus den Bereichen Audio, Video und TV erzielt. Über Beteiligungen sei Sony auch im Filmgeschäft aktiv und auf dem Tonträgermarkt vertreten.
Im ersten Quartal sei der Gewinn von Sony massiv eingebrochen. Grund hierfür sei die schwache Nachfrage nach Elektronik, die Einbrüche im Film- und Musikgeschäft sowie die hohen Sanierungskosten gewesen. Der Gewinn sei um 98% auf 1,1 Mrd. Yen gefallen (rund 8 Mio. Euro). Nach Bekanntgabe der Zahlen im April habe der Konzern binnen zwei Tagen 25% seines Börsenwertes veroren. Seitdem sei der Konzernumbau, der auf drei Jahre angesetzt sei, forciert worden: Die Verwaltung werde verschlankt, Fabriken würden geschlossen. Einzelne Sparten sollten ihre unübersichtliche Produktvielfalt ordnen.
Sony habe angekündigt, bis 2006 eine Billion Yen in den Konzernumbau zu stecken. Mit dem sogenannten Transformation 60-Plan zentralisiere Sony seine Organisation, seinen Einkauf und fasse bisher unabhängige Produktgruppen in die Oberkategorien Mobil- und Heimelektronik zusammen. Auf der Produktseite setze Sony nicht auf den PC als Kern des vernetzten Hauses, sondern auf die Fusion von Spielekonsole, DVD-Rekorder und Fernseher.
Anlässlich seines 60-jährigen Bestehens im Jahre 2006 beabsichtige der Elektronik-Konzern, eine operative Marge von 10% zu erreichen. Die Fixkosten sollten jährlich um 200 Mrd. Yen sinken. 13% der weltweit 150.000 Stellen wolle der Konzern streichen, ein Drittel seiner 200 Fabriken sollten geschlossen werden.
Der japanische Markt insgesamt scheine vor einer Neubewertung zu stehen. Seit einigen Monaten seien ausländische Investoren als Netto-Käufer präsent. Der japanische Yen habe aufgrund von starken Interventionen der Notenbank kaum an Wert gegenüber dem US-Dollar gewonnen, die Exporte Japans seien somit immer noch günstig.
Sony scheine mit seiner Restrukturierung auf dem richtigen Weg. Die Konzentration auf die Kernkompetenzen zeige Erfolg. Seit Mai habe sich der Kurs der Aktie um 50% erholt. Der hohe Buchwert stütze den Aktienkurs. Dessen hohe Volatilität setze aber eine erhöhte Risikobereitschaft voraus.
Trotz des aktuell hohen KGV empfehlen die Analysten der Weberbank die Sony-Aktie als Turnaround-Wert für den langfristig orientierten Anleger auf derzeitiger Basis zum Kauf.
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