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Geberit Kursentwicklung abwarten


12.12.2003
Wegelin & Co.

Die Analysten von Wegelin & Co. sind der Meinung, dass die Aktie von Geberit (ISIN CH0008038223 / WKN 922734) bei einer gedrückten Kursentwicklung eine Einstiegsgelegenheit bietet.

Nachdem gestern Abend auf heute Freitag eine Pressemitteilung angekündigt worden sei, sei ein signifikanter Vorgang im Hause Geberit zu erwarten gewesen, was sich heute morgen auch bestätigt habe: Geberit kaufe von der US-Firma Bessemer sämtliche Anteile der Deutschen Mapress Holding GmbH. Die Langenfelder würden Rohr- und Abflusssysteme anbieten und mit etwas mehr als 900 Angestellten einen Umsatz von ca. EUR 230 Mio. erzielen.

Der Kaufpreis sei mit EUR 372.5 Mio. festgelegt worden, abzüglich Nettoschulden, womit 6,9 x der operative Cashflow bezahlt werde. Die Transaktion solle durch vorhandene Barbestände, durch Ausschöpfung der Kreditlimiten und durch die Aufnahme eines neuen Kredites finanziert werden. Der Deal bedürfe noch der Bewilligung durch die Wettbewerbsbehörden.


Die Ostschweizer seien in Anbetracht des großen strategischen Nutzens des Zukaufs überzeugt, den Wert der Geberit Gruppe nachhaltig zu erhöhen. Die operativen Ergebnismargen der Neuerwerbung würden mit etwa 23% auf dem Niveau von Geberit liegen. Des Weiteren sei von der Firmenführung ein Umsatzplus für das Geschäftsjahr 2003 von 9% in Aussicht gestellt worden.

Der operative Gewinn und das Nettoergebnis sollten einen deutlicheren Anstieg erfahren. Geberit rechne auf Pro-forma-Basis mit einem EBITDA von mehr als CHF 400 Mio. Es dürfe doch angenommen werden, dass sich die Belletage den Übernahmeschritt sehr gut überlegt habe, womit über den Sinn oder Unsinn der Akquisition vorderhand nicht debattiert werden solle. Schließlich habe Geberit schon mehrfach ihre Fachkompetenz unter Beweis gestellt.

Anlässlich der Präsentation der Neun-Monatszahlen vor ein paar Wochen habe der CEO Günter Kelm ein Umsatzwachstum von 8% bei einem überproportionalen Gewinnzuwachs für das FY03 in Aussicht gestellt. Dieses Versprechen werde augenscheinlich eingehalten. Damals sei für das Geschäftsjahr 2004 ein leichter Anstieg des organischen Wachstums (5%) veranschlagt worden. Summa summarum würden sich gewiss Meinungsmacher finden, die skeptisch auf die Ausnützung und Installation einer neuen Kreditlinie blicken würden, was auf die Kursentwicklung der Geberit-Aktie drücken könnte.

Dieser etwaige Temporär-Effekt wäre dann die Gelegenheit, um sich mit dem Qualitätspapier Geberit einzudecken, so die Analysten von Wegelin & Co.




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