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Wyeth bei Kursabschlag einsteigen


10.12.2003
Wegelin & Co.

Die Analysten von Wegelin & Co. sind der Meinung, dass bei einem zu exzessiven Kursabschlag ein Engagement in die Aktie von Wyeth (ISIN US9830241009 / WKN 850229) in Erwägung gezogen werden müsste.

Das Pharmaunternehmen habe am Dienstagabend über die Absicht informiert, mittels einer Wandelanleihe im Umfang von 850 Mio. USD Mittel zu beschaffen. Daneben werde auch eine 2,5 Mrd. USD schwere Obligation (unsecured senior notes) zur Zeichnung aufgelegt. Die zufließenden Gelder sollten dazu benutzt werden, um Verbindlichkeiten lukrativ zu refinanzieren. Zudem wolle Wyeth einen Teil des Geldes für den Umbau der Produktion bei den Hormon-Medikamenten einsetzen. So werde beispielsweise eine Produktionsfazilität für das Hormonpräparat Premarin in Singapur geschlossen, weil der Umsatz mit dem Medikament drastisch gesunken sei. 200 bis 400 Stellen sollten dabei bis Ende Juli 2004 gestrichen werden.

Die Absicht, den Bereich wieder auf Vordermann zu bringen, habe ihren Preis: Wyeth rechne im 4. Quartal mit einer Sonderbelastung von 500 bis 700 Mio. USD oder 28 bis 39 Cents pro Aktie. Für das bald endende Geschäftsjahr 2003 rechne die Konzernzentrale mit einem Gewinn pro Aktie (operative Basis) von 240 bis 250 Cents, womit das obere Ende des Erwartungsspektrums der Wall Street noch erreichbar bleibe. Im Abendhandel sei wenig Freude über die zu erwartende Sonderbelastung zu spüren gewesen, denn die Wyeth-Aktie habe beinahe 2% an Kursterrain eingebüßt und bei 38,49 USD die Hände gewechselt.

Aufgrund der leidigen "Fen-Phen"-Geschichte (der Cocktail zur Gewichtsabnahme hatte zu Todesfällen geführt und ist Gegenstand von diversen Gerichtsverfahren, wofür das Unternehmen massive Rückstellungen gemacht hat) reagiert die Anlegergemeinde empfindlicher auf solche Meldungen, doch bei einem zu exzessiven Kursabschlag müsste ein Engagement in die Aktie von Wyeth in Erwägung gezogen werden, so die Analysten von Wegelin & Co.


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