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Schoeller-Bleckmann neutral 09.12.2003
Raiffeisen Centrobank
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank stufen die Aktie der Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (ISIN AT0000946652 / WKN 907391) unverändert mit "neutral" ein.
Nach den ersten drei Quartalen hätten die Analysten ihre Schoeller-Bleckmann Oilfield-(SBO)-Prognose herabgesetzt. Sie würden 2003 einen Umsatzrückgang um 23 USD auf EUR 137 Mio. und einen EBIT-Rückgang um 51 USD auf EUR 12,7 Mio. erwarten. Damit werde die EBIT-Marge von 9,3 USD unter der des Vorjahres und unter dem langjährigen EBIT-Durchschnitt von 11,6 USD liegen. Die Wertpapierspezialisten würden den Gewinn je Aktie 2003 auf EUR 0,52 (vorher: EUR 0,77) zurücknehmen. Sie würden davon ausgehen, dass SBO aufgrund des Geschäftjahres 2003 die Ausschüttung auf die Basisdividende von EUR 0,30 senken werde. Für 2004 und 2005 erwarte man einen Umsatzanstieg von 11 USD bzw. 18 USD und eine Steigerung der EBIT- Marge auf 11,9 USD bzw. 14,6 USD. Zudem rechne man mit einem Gewinn je Aktie 2004 von EUR 0,87 und im Jahr 2005 von EUR 1,28.
In der Ölservice-Branche seien die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen noch immer ungünstig. Die Erholung lasse auf sich warten. In den ersten neun Monaten 2003 sei der wichtigste Sentiment-Indikator, die Zahl der Bohrlöcher um 11 USD gestiegen. Der Auftragseingang der Serviceunternehmen bleibe jedoch schwach. Dies sei zum Teil auf die Zusammensetzung der neuen Bohrungen zurückzuführen. Die Erholung sei vor allem im Gasbereich erfolgt, der nur eine einfache Bohrtechnik benötige. Zusätzlich würden die Ölservice-Unternehmen eine Kostensenkungspolitik verfolgen und hätten noch immer einen relativ hohen Lagerbestand. Daher rechne man im vierten Quartal 2003 nicht mit einem Gewinnanstieg. Die Analysten würden erst 2004 die ersten Zeichen einer Branchenerholung erwarten.
Auf Basis der SBO-Gewinnschätzung errechne sich ein KGV 2003 von 17,6 und 2004 von 10,5. SBO sei mit einem Abschlag von über 50 USD im Vergleich zur Peer Group bewertet. Auf Basis des Multiples EV/EBITDA sei ebenfalls eine Unterbewertung von 60 USD gegenüber der Peer Group zu erkennen. Der Abschlag könne jedoch mit der Unternehmensgröße und der Liquidität der Aktie zum Teil begründet werden.
Die Analysten der Raiffeisen Centroabnk halten ihre "neutral"-Empfehlung für Schoeller-Bleckmann aufrecht.
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