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Eastman Kodak einsteigen 03.12.2003
BörseGo
Die Experten von "BoerseGo" sind in ihrem "Tec-Report" der Meinung, dass Anleger mit Weitblick in die Aktie von Eastman Kodak (ISIN US2774611097 / WKN 850937) einsteigen können.
Die Ankündigung einer drastischen Dividendenkürzung habe die Aktie von Eastman Kodak zeitweise auf den tiefsten Stand seit 1980 fallen gelassen. Angesichts der bevorstehenden Neuausrichtung des Fotokonzerns würden auf dem derzeitigen Kursniveau die Chancen überwiegen.
Eastman Kodak rutsche von einer Krise in die nächste. Vorläufiger Höhepunkt für die leidgeprüften Aktionäre: Ende September habe der 1880 gegründete Traditionskonzern eine drastische Senkung der Dividende angekündigt. Die Ausschüttung werde von 1,80 Dollar um über 70 Prozent auf 50 Cents je Aktie gekürzt. Ebenso heftig sei die Reaktion der Börsianer ausgefallen: Die Aktie habe an einem Tag um knapp 20 Prozent nachgegeben und sei auf den tiefsten Stand seit 1980 gefallen.
Die Reaktion sei zwar verständlich, aber übertrieben. Der weltgrößte Fotokonzern werde durch die Senkung der Dividende jährlich über 370 Millionen Dollar einsparen und wolle dieses Geld sinnvoll investieren. Das traditionelle Fotogeschäft, in dem der US-Konzern Marktführer sei, leide unter schrumpfender Nachfrage. Zwar habe sich der Konzern bereits in der Digitalfotografie und im Health-Care-Markt positioniert. Fast drei Viertel der Erlöse des vergangenen Jahres seien aber aus dem Bereich der konventionellen Fotografie gekommen. Das solle sich ändern: Mit einer konsequenten Neuausrichtung solle der Anteil traditioneller Fotoprodukte am Umsatz bis 2006 auf weniger als 40 Prozent sinken.
Künftig solle der Schwerpunkt des Geschäfts auf der gewerblichen Bildbearbeitung, der medizinischen Aufnahmetechnik und digitalen Produkten liegen. Investoren schienen noch daran zu zweifeln, ob der Strategiewechsel der richtige Weg sei. Angesichts der Tatsache, dass die Umsätze mit Digitalkameras im dritten Quartal mehr als verdoppelt worden seien, während man im konventionellen Geschäft zweistellige Einbußen habe verzeichnen müssen, sollte daran jedoch kein Zweifel bestehen. Die hohen Investitionen, die der Umbau erfordere, sollten unter anderen durch Stellenstreichungen, die Dividendenkürzung oder auch durch den Verkauf von Unternehmensteilen finanziert werden.
Wenngleich die Umstrukturierung nicht ohne Risiken sei, so scheine die Skepsis der Börsianer doch übertrieben. Derzeit werde das Unternehmen nur mit etwas mehr als der Hälfte der jährlichen Erlöse bewertet. Vom jüngsten Tief habe sich der Kurs zwar bereits ein wenig erholt. Trage die Neuausrichtung Früchte, habe der Aktienkurs aber erhebliches Aufwärtspotenzial. Bei einem Überwinden der 25-Dollar-Marke könnte wieder Schwung in die Kursentwicklung kommen.
Nach Ansicht der Experten von "BoerseGo" könnten Anleger mit Weitblick in die Aktie von Eastman Kodak einsteigen.
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