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14,85 € |
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17.04/14:38 |
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WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| AT0000785555 |
870378 |
- € |
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Semperit Downgrade 28.11.2003
Erste Bank
Die Analysten von Erste Bank stufen die Aktie von Semperit (ISIN AT0000785555 / WKN 870378) von "akkumulieren" auf "halten" herunter.
Die von Semperit vorgelegten Zahlen zum 3.Quartal hätten die Analystenerwartungen zur Gänze erfüllen können. Genau zwei Effekte würden das gegenwärtige Problem veranschaulichen. Trotz Absatzsteigerung und Marktanteilsgewinnen verbuche das Segment Sempermed im Vorjahresvergleich einen Umsatzrückgang. Dies könne auf die anhaltende Dollarschwäche zurückgeführt werden, da Semperit ca. 1/3 des Umsatzes in USD fakturiere. Zum anderen sei der Anteil anderer Gesellschafter am Gewinn deutlich gesunken. Da es sich hierbei insbesondere um das thailändische Joint-Venture handele, würden sich darin die hohen Rohstoffpreise widerspiegeln.
Alles in allem habe trotz der widrigen Effekte der Umsatz um 4,7% auf EUR 350,7 Mio. gesteigert werden können. Der Umsatzanstieg sei mit einem überproportionalen Anstieg des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 4,9% auf EUR 3,5 Mio. einher gegangen, wenngleich auf Basis des Betriebsergebnisses (EBIT) der Margendruck aufgrund gestiegener Materialkosten deutlich sichtbar werde. Der Grund für diese leichte Diskrepanz liege im deutlich besseren Finanzergebnis.
Die Investmentbänker hätten die anhaltende Dollarschwäche zum Anlass genommen, um ihre Umsatzschätzungen nach unten anzupassen. Ferner erwarte man aufgrund der eklatant hohen Rohstoffpreise einen weiteren Margendruck. Man habe trotzdem die Gewinnschätzungen für das Jahr 2003 von 1,20 auf 1,22 EUR angehoben, was man mit dem geringeren Beitrag aus dem thailändischen Joint-Venture und dem besseren Finanzergebnis begründe.
Für die Folgejahre habe man die Gewinnschätzungen deutlich nach unten revidiert: Für 2004 von 1,33 auf 1,24 und für 2005 von EUR 1,45 auf EUR 1,30. Das Abebben der Übernahmefantasie und die geänderte Aktionärsstruktur hätten letztlich zu einer Abnahme der Liquidität geführt, die den Bestand der Aktie im ATX durchaus gefährden könnte.
Die magere Liquidität und die schwierigen Rahmenbedingungen veranlassen die Analysten von Erste Bank, ihre Empfehlung für die Aktie von Semperit von "akkumulieren" auf "halten" zu senken.
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