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Telekom Austria übergewichten 28.11.2003
Raiffeisen Centrobank
Die Analasten der Raiffeisen Centrobank stufen die Aktie der Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811) unverändert mit "übergewichten" ein.
Telekom Austria habe in einem kompetitiven Umfeld im 3. Quartal 2003 ein besser als erwartetes Ergebnis vorlegen können. Der Umsatz habe sich um 1,8% auf EUR 2.951,3 Mio. erhöht. Das EBITDA habe um 1,9% auf EUR 1.202,7 Mio. zugelegt. Neben einem leicht besser als prognostizierten operativen Ergebnis hätten sich einige Sonderfaktoren wie z.B. der Verkauf der Beteiligung an der Herold Business Data für den Anstieg des Nettoüberschusses von 38,8% auf EUR 155,4 Mio. verantwortlich gezeichnet. Im 1. Quartal 2004 werde sich das Interesse auf den geplanten Verkauf des 14,8% Anteiles der Telecom Italia konzentrieren. Mit dem Abbruch der Verhandlungen zur Übernahme der bulgarischen MobilTel sei ein Aktienrückkauf (genehmigtes Kapital bis zu 10% des Grundkapitals) im 1. Halbjahr 2004 wahrscheinlich geworden.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank hätten ihre Schätzungen für 2003 aufgrund der Einmaleffekte im 3. Quartal nach oben revidiert. Der Gewinn je Aktie erhöhe sich von EUR 0,23 auf EUR 0,26. Ausgehend von einer angekündigten Ausschüttungsquote von 50% habe man die Dividendenschätzung von EUR 0,10 auf EUR 0,13 angehoben. Für die Folgejahre habe man die Investitionsvolumina angepasst und damit einhergehend die Abschreibungen zurückgenommen. Die Analysten hätten ihre Gewinnschätzungen für 2004 und 2005 von EUR 0,34 je Aktie auf EUR 0,35 bzw. von EUR 0,44 auf EUR 0,50 angehoben. Auf Basis der Gewinnschätzungen 2003e und 2004e sei die Telekom Austria Aktie mit einem EV/EBITDA von 5,1 bzw. 5,0 im Vergleich zur Peer Group mit 5,5 bzw. 5,3 bewertet. Der Vergleich Kurs/Buchwert zeige ein Multiple von 1,8 bzw. 1,7 im Vergleich zu 2,0 bzw. 2,2 der Peer Group.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank behalten ihre "übergewichten"-Empfehlung mit einem Kursziel von EUR 11 auf 12-Monats-Sicht aufrecht, da im 1. Quartal ein Teil des Aktienüberhangs durch den Verkauf des Telecom Italia Anteils abgebaut wird. Im 1. Halbjahr rechne man zudem mit dem Start des Aktienrückkaufprogramms.
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