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ING Outperformer


18.11.2003
Stadtsparkasse Köln

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bewerten die ING-Aktie (ISIN NL0000303600 / WKN 881111) mit "Outperformer".

ING habe das operative Nettoergebnis gegenüber dem Vorjahr um 22,8% auf 944 Mio. Euro gesteigert und damit im Rahmen der Markterwartungen gelegen. Allerdings sei ING damit vergleichsweise deutlich unter dem Wert des zweiten Quartals geblieben, der bei 1,166 Mrd. Euro gelegen habe. In den ersten neun Monaten habe ING das operative Nettoergebnis um 11% auf 3,01 Mrd. Euro gesteigert, wobei der Ergebnisanstieg allein von der Banksparte (+41% auf 1,20 Mrd. Euro) ausgegangen sei, während das Ergebnis der Versicherungssparte (-2,8% auf 1,81 Mrd. Euro) leicht rückläufig gewesen sei. Das Nettoergebnis inklusive realisierter Kapitalgewinne sei in den ersten neun Monaten um 16% auf 3,01 Mrd. Euro gefallen, was darauf zurückzuführen sei, dass im Vorjahr noch ein außerordentlicher Ertrag von 865 Mio. Euro angefallen sei.

Im Versicherungsbereich sei das Prämienaufkommen um 14,0% auf 34,167 Mrd. Euro gefallen. Im Bankbereich habe sich die Cost-Income-Ratio (ohne ING Direct und Restrukturierungskosten) von 70,1% auf 66,8% verbessert. Dabei habe der Bankbereich v.a. von um 5,9% rückläufigen Kosten sowie einer geringeren Risikovorsorge im Kreditgeschäft profitiert (-7,6% auf 855 Mio. Euro). Das verwaltete Vermögen habe sich konzernweit um 1,3% auf 454,7 Mrd. Euro erhöht. Die operative Eigenkapitalrendite habe sich im Neunmonatszeitraum von 17,4% in 2002 (Gesamtjahr) auf 21,9% verbessert.


Mit Vorlage der Neunmonatszahlen habe ING erstmals eine konkrete Gewinnprognose für 2003 abgegeben. Demnach solle das operative Nettoergebnis (ohne außerordentliche Kapitalgewinne aus Aktienverkäufen) gegenüber dem Vorjahr um 10 bis 15% steigen. Der Bereich ING-Direct, zu dem auch die Allgemeine Deutsche Direktbank (Diba) und die Entrium-Bank gehöre, habe in den ersten neun Monaten einen Vorsteuergewinn von 93 Mio. Euro nach einem Verlust von 63 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum erzielt. Die Kundeneinlagen bei ING-Direct seien gegenüber Ende 2002 um 71,7% auf 94,8 Mrd. Euro gestiegen, die Kundenzahllag per Ende September bei 8,1 Mio.

Nach dem Erwerb der restlichen Anteile an der Diba und dem Abschluss der Entrium-Akquisition verfüge ING in Deutschland über 3,8 Mio. Kunden und Einlagen von 38 Mrd. Euro. Für ING Direct bestehe das strategische Ziel, zu den drei besten Direktbanken der Welt zu gehören. ING befinde sich weiter auf Expansionskurs, zu den Wachstumsregionen würden u.a. Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien zählen. In den Emerging Markets, wo ein jährliches Prämienwachstum von 20% erzielt werde, würden v.a. China sowie Mittel- und Osteuropa zu den Wachstumsregionen zählen.

Nach dem Zusammenschluss der US- Töchter Reliastar und Aetna unter der Dachmarke ING wolle der Konzern in den USA weiter wachsen. Mit 14,8 Mio. Kunden zähle ING bereits heute zu den fünf größten Lebensversicherern der USA. Als Wachstumsfeld sehe ING-Chef Kist v.a. das Geschäft mit betrieblichen Pensionsfonds und privater Altersvorsorge. In der Zukunft solle der Bekanntheitsgrad der Dachmarke ING durch eine massive Werbekampagne gesteigert werden.

Die Zahlen für das dritte Quartal hätten im Wesentlichen den Markterwartungen entsprochen und keine große Überraschung geboten. Trotz des starken Kursanstiegs der vergangenen Monate sei ING auf dem aktuellen Kursniveau immer noch vergleichsweise günstig bewertet (KGV 2004e: ca. 9) und biete weiteren Kursspielraum.

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln behalten ihre Einschätzung "Outperformer" für ING bei.




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