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Bank Austria halten 17.10.2003
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktie von Bank Austria Credit Anstalt (ISIN AT0000995006 / WKN 813030) mit dem Rating "halten" ein.
Bank Austria Credit Anstalt (BA-CA) habe diese Woche den Verkauf von Anteilen an der CA Versicherung (der BA-CA Anteil falle somit von 50% auf 10%) bzw. der Union Versicherung-AG (von 33,33% auf 10%) bekannt gegeben. Der Verkauf an die Wiener Städtische sollte im 4. Quartal abgeschlossen werden. Die Bank rechne mit einem Buchgewinn von rund EUR 75 Mio., plane allerdings nun auch Rückstellungen für zukünftige Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit dem Kostensenkungsprogramm zu bilden. Diese könnten sich laut Unternehmensangaben ebenfalls auf bis zu EUR 75 Mio. belaufen, womit der positive Ergebnisbeitrag durch den Buchgewinn wieder kompensiert wäre.
Die Analysten der Erste Bank sehen durch den Buchgewinn und die wahrscheinliche Rückstellungsbildung mehr Spielraum in der Ertragsentwicklung der kommenden Jahre und erwarten daher, dass es der BA-CA gelingen wird, konstantes Gewinnwachstum zu liefern. Gleichzeitig erschwere dieser Spielraum auch die Ergebnisprognosen der Analysten. Man werde die Schätzungen überarbeiten, sobald nähere Details über das Ausmaß der Rückstellungen bekannt seien. Im Moment enthielten die Prognosen keine Einmaleffekte.
Die BA-CA sei seit letzten Mittwoch an der Warschauer Börse zweitgelistet und habe stark vom Handelsbeginn in Polen profitiert. Man sehe kurzfristig weiterhin steigende Nachfrage nach der Aktie, da die BA-CA im Vergleich zu polnischen Aktien günstig bewertet sei. Die Analysten der Erste Bank möchten aber darauf hinweisen, dass die BA-CA 2002 über 70% ihres Nettoergebnisses mit Österreich in einem eher margenschwachen, nur langsam wachsenden Markt erwirtschaftet hat. Verglichen mit der sicher am besten passenden Peer Group (nämlich westeuropäische Banken mit CEE-Exposure) sei die BA-CA auf KGV-Basis sicher nicht günstig, und den Abschlag auf Kurs/Buchwert-Ebene sehe man als gerechtfertigt an (da geringer Streubesitz, Mehrheitseigentümer HVB mit einem Anteil 77,5% und entsprechendem Einfluss, Löwenanteils des Gewinnes komme nach wie vor aus Österreich, geringe Eigenkapitalrendite).
Die Analysten der Erste Bank empfehlen die Aktie der Bank Austria Credit Anstalt zu halten.
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