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Erste Bank übergewichten


20.11.2003
Raiffeisen Centrobank

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank stufen die Aktie der Erste Bank (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) unverändert mit "übergewichten" ein.

Erste Bank liege nach der Vorlage der Neunmonatszahlen für 2003 auf zweistelligem Gewinnwachstumskurs und verstärke die Anstrengungen, das österreichische Retailgeschäft zu einem profitableren und wertschaffenden Konzernteil umzubauen. Der Weg dazu führe über ein forciertes risk-adjusted Pricing im Firmenkundengeschäft sowie über Kosteneinsparungen im Personal- und Sachbereich. Das Retailgeschäft binde 20% der risikogewichteten Aktiva, trage aber nur zu 5,8% zum Konzern EGT unter Erzielung eines ROE von 2,7% bei. Aus den Zahlen leite sich ein entsprechend hohes Wertsteigerungspotenzial ab. Durch die Postabank Akquisition verstärke die Erste Bank ihre CEE Aktivitäten, die weiterhin eine sehr hohe Profitabilität ausweisen würden (ROE 1-3Q: 30,4%). Die Erhöhung der Anteile an der Slovenska Sporitelna von 70,1% auf 100% bis 2005 würden den nächsten strategischen Schritt in CEE darstellen.


Die Erste Bank habe das Betriebsergebnis in den ersten neun Monaten um 20,8% auf EUR 1,02 Mrd. gesteigert. Einerseits seien die Betriebseinnahmen um 7,4% auf EUR 2,85 Mrd. gestiegen, andererseits hätten die Betriebskosten eine flache Entwicklung aufgewiesen (+1,2% auf EUR 1,84 Mrd.). Auch das Österreichgeschäft habe in den ersten drei Quartalen das Betriebsergebnis um 18,8% auf EUR 604,5 Mio. steigern können. Die CEE Töchter hätten rund 35% zum Konzernbetriebsergebnis beigetragen. Das EGT habe sich um 19,1% auf EUR 589,2 Mio. erhöht. Der noch deutlichere Anstieg des Periodenüberschusses um 57,8% auf EUR 255,2 Mio. sei auf die Erhöhung der Anteile an der Ceska Sporitelna auf 97,9% zurückzuführen. Der ROE sei von 12,7% zum Jahresende 2002 auf 13,4% gestiegen und die Cost-/Income Ratio habe sich von 67,9% auf 64,4% verbessert.

Die Analysten würden nach Vorlage der Neunmonatszahlen ihre Gewinnschätzungen für 2003 und 2005 erhöhen. EPS 2003e: EUR 5,74 (alt: EUR 5,45); EPS 2004e: 7,08 (alt: EUR 7,10); EPS 2005e: EUR 8,58 (alt: EUR 7,99). Auf Basis der Gewinnschätzungen werde die Erste Bank mit einem KGV 2004e von 13,6 und einem Kurs-/Buchwert von 1,9 bewertet. Im Vergleich zum Median der Peer Group bedeute dies einen Bewertungsaufschlag von ca. 20%, den man aufgrund der zweistelligen Gewinnwachstumsraten bei gleichzeitig deutlich verbesserter Profitabilität als gerechtfertigt ansehe.

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank halten ihre "übergewichten"- Empfehlung für die Erste Bank aufrecht und errechnen einen Fair Value von EUR 102 je Aktie.




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