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ABB untergewichten 28.10.2003
Helaba Trust
Der Analyst der Helaba Trust, Erhard Schmitt, stuft die Aktie von ABB (ISIN CH0012221716 / WKN 919730) von "übergewichten" auf "neutral" herunter.
Die Berichtserstattung zum 3.Quartal sei noch einmal mit Enttäuschungen gespickt gewesen. Vor allem die umfangreichen Rückstellungen für Ölprojekte und künftige Asbestzahlungen hätten den Konzernausweis verhagelt. Dass die operativen Gewinnspannen der Kernsegmente hinter den Q2-Werten zurückgeblieben seien, sei mit Blick auf die üblichen Saisoneffekte (Ferienmonate) allerdings nachzuvollziehen. Dank deutlicher Einsparungen beim Holdingaufwand habe sich ABB auf der EBIT-Ebene sogar überraschend deutlich dem Jahresziel von 4% vom Umsatz angenähert.
Die Belastung im Finanzbereich habe sich allerdings wieder verstärkt. Gleichzeitig sei das Vorhaben abgeblasen worden, OGP noch im laufenden Jahr zu verkaufen, obwohl man für die Upstream-Aktivitäten (Umsatz 2002: 1,7 Mrd. USD) einen attraktiven Vorvertrag besiegelt habe.
Dies könnten die entscheidenden Faktoren dafür sein, dass ein umfassendes Finanzierungspaket geschnürt worden sei, mit dem sich der Konzern schon kurzfristig aller wesentlichen Liquiditätssorgen entledige. So sei für 20. November eine ao. HV geplant, die eine Kapitalerhöhung von 2,5 Mrd. USD absegnen solle.
Weil die Anleger kaum bereit sein würden, die 2005er Hoffnungswerte bereits kurzfristig in vollem Umfang einzupreisen, sei trotz der moderat positiven Reaktion der Aktie am heutigen Tage eher mit einer Fortsetzung der Konsolidierungsbewegung als mit der Erstürmung neuer Höhen zu rechnen.
Daher stufen die Analysten der Helaba Trust die Aktie von ABB auf "neutral" zurück.
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