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AXA halten 13.10.2003
Weberbank
Die Analysten der Weberbank stufen die Aktie von AXA (ISIN FR0000120628 / WKN 855705) auf "halten" herunter.
Im ersten Halbjahr 2003 sei der Gewinn von 837 Mio. Euro in einem Jahr auf 209 Mio. Euro geschmolzen. Grund dafür seien die Abschreibungen auf Finanzinvestitionen i.H.v. 1,1 Mrd. Euro gewesen, ein Drittel davon im Japan-Geschäft. Der Umsatz sei im ersten Halbjahr um 6,7% auf 37,46 Mrd. Euro gefallen. Ohne Berücksichtigung von Währungseffekten hätte sich ein Anstieg von 3,5% ergeben. Operativ sei ein Ertrag von 1,1 Mrd. Euro erwirtschaftet worden, ein währungsbereinigter Anstieg von 6%. Bedingt durch hohe Anschreibungen auf den Aktienbestand und die genannten Währungsrelationen sei der Nettogewinn auf 209 Mio. Euro gefallen.
Jüngst sei die Übernahme der MONY Group (Mutual of New York) für 1,5 Mrd. USD angekündigt worden. Der Preis für den US-amerikanischen Lebensversicherer scheine mit 75% des Buchwertes angemessen. MONY werde die Umsatzstärke von AXA in den USA um 25% erhöhen. Die vergleichsweise faire Bewertung im Branchenvergleich und eine hohe Dividendenrendite würden langfristig für den Versicherer sprechen. Nach der Bekanntgabe der Übernahme von MONY und möglicher Auseinandersetzungen mit deren Aktionären sei die Aktie kurzfristig aus ihrem seit Mai befindlichen Aufwärtstrend nach unten ausgebrochen.
Die Analysten der Weberbank senken ihr Votum für die AXA-Aktie bis zu einer eindeutigen Richtungsentscheidung auf "halten", der gesetzte Stop-loss-Kurs bei 14 Euro sollte beachtet werden.
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