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Austrian Airlines reduzieren


10.10.2003
Erste Bank

Die Analysten der österreichischen Erste Bank stufen die Aktie von Austrian Airlines (ISIN AT0000620158 / WKN 875224) mit dem Rating "reduzieren" ein.

Nachdem die Verhandlungen zwischen Austrian Bordbetriebsrat und Vorstand abermals gescheitert seien, drohe erneut ein Streik, der in seinem Umfang jedoch stärker ausfallen könnte als bisher. Die Luftfahrtbranche stehe vor einem unweigerlichen Wandel. Die Branche sei gekennzeichnet von einer chronischen Überkapazität, die zu einem Abbau dieses Überhangs zu Schleuderpreisen führe. Darüber hinaus werde die Kurz- und Mittelstrecke durch den ungebrochenen Vormarsch der Billigfluggesellschaften geradezu revolutioniert. Ihre schlanke Kostenstruktur erlaube es ihnen, über den Preismechanismus die Kostenvorteile an die Kunden in Form billiger Tickets weiterzugeben. Damit würden sie nicht nur zusätzliche Nachfrage stimulieren, sondern es zudem schaffen, den etablierten Luftfahrtgesellschaften Marktanteile wegzunehmen. Durch die neue Vertriebsstruktur über das Internet hätten sie zudem maßgeblich zur starken Preistransparenz beigetragen.


Die Kurz- und Mittelstrecke, insbesondere die Kurzstrecke in Europa, hätten nun den Charakter eines Commodityprodukts. Es stelle sich die Frage, wie man nun in einem solchen Markt langfristig Mehrwert generieren könne. Zum einen gelinge dies durch eine schlanke Kostenstruktur (Kostenführerschaft), zum anderen über das Bedienen einer Nischenstrategie.

Diese zwei Kernpunkte hätten letztlich auch bei der AUA ganz oben auf der Tagesordnung gestanden, nämlich der Ausbau der Osteuropastrategie und das Festigen der Position der AUA als Nischenplayer in dieser Region und das unverminderte Bestreben, die Kosten zu senken. Einziger Wehrmutstropfen sei jedoch, dass die etablierten Netzwerkgesellschaften aufgrund ihres Geschäftsmodells (Netzwerk) kaum dieselbe Kostenstruktur wie die sogenannten Billigflieger erreichen könnten.

Es befänden sich mit V-Bird und Helvetic Airways bereits die nächsten Billigflieger im Anflug auf Wien. Germania Express habe seine Destinationen um München und Zürich ausgebaut. LTU (Chartergeschäft) solle sich ebenso verstärkt um Wien bemühen. Mit der bevorstehenden Fusion zwischen Air France und KLM würde ein europäischer Gigant entstehen. Swiss sei der Allianz Oneworld beigetreten. British Airways spreche laut über eine mögliche Anbindung an Iberia.

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines drohenden Streiks behalten die Analysten von der Erste Bank ihre "reduzieren/hohes Risiko"-Empfehlung für die Aktie von Austrian Airlines aufrecht.




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