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Wyeth Kaufempfehlung


25.09.2003
ING BHF-BANK

Die Analysten der ING BHF-BANK stufen die Aktie von Wyeth (ISIN US9830241009 / WKN 850229) unverändert mit "kaufen" ein.

Wyeth habe erneut überzeugende Quartalsergebnisse vorgelegt. Der Umsatz habe um 7% (in lokaler Währung: +3%) auf 3,75 Mrd. USD gesteigert werden können und habe damit die Analystenschätzungen um etwa 100 Mio. USD übertroffen. Bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten habe der Konzern einen Umsatzanstieg um 6% auf 2,98 Mrd. USD (währungsbereinigt: -2%) verzeichnet.


Nach den bekannten negativen Ergebnissen der Langzeitstudie im vergangenen Jahr sei der Konzern mit Blick auf die aktuelle Umsatzentwicklung der Sparte vorsichtiger geworden und gehe nun nicht mehr davon aus, das anvisierte Umsatzziel von 1,5 - 1,6 Mrd. USD im laufenden Jahr zu erreichen. Die Analysten würden zwar weiterhin mit rückläufigen Umsätzen in den kommenden Quartalen rechnen, wenngleich stabilisierende Faktoren zu erkennen seien (z. B. Markteinführung von niedriger dosierten Hormonersatztherapeutika). Im Gegenteil seien die Analysten sogar der Meinung, dass der Konzern mit seiner Gewinnprognose von 2,40 - 2,50 USD je Aktie überaus vorsichtig agiere und würden angesichts des ansonsten gut verlaufenden operativen Geschäfts einen Gewinn am oberen Ende der anvisierten Spanne für wahrscheinlich halten.

Die Analysten würden Wyeth unverändert als eine der attraktivsten großen Pharmagesellschaften ansehen. Das vergleichsweise junge Produktportfolio mit den wichtigen Präparaten Effexor (Depressionen), Protonix (gegen säurebedingte Magen- u. Darmerkrankungen) und Enbrel (Rheumatische Arthritis) sollte für überdurchschnittliche Pharmazuwächse in den nächsten Jahren sorgen. Zudem sei der Konzern in den nächsten Jahren nur unterdurchschnittlich von generischer Konkurrenz bedroht. Die Zulassung des gemeinsam mit MedImmune vertriebenen nasalen Grippe-Impfstoffs FluMist sowie die unterstellte Zulassung des bereits eingeführten Präparats Enbrel gegen Schuppenflechte würden die Analysten mittelfristig als wachstumsfördernd betrachten. Die, noch nicht absehbaren, finanziellen Folgen aus den durch Schlankheitspräparate verursachten Nebenwirkungen sehe man insgesamt als begrenzt an.

Die Analysten der ING BHF-BANK bestätigen ihre Kaufempfehlung für den mit einem hohen Risiko versehenen Wyeth-Titel.




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