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Novartis kaufen 11.12.2002
ING BHF-BANK
Der Analyst Oliver Kopp von der ING BHF-BANK stuft die Aktie von Novartis (WKN 904278) weiterhin mit "kaufen" ein.
Novartis habe im 3. Quartal nicht ganz an das hohe Wachstum der beiden Vorquartale anknüpfen können. So sei der Konzernumsatz im Vorjahresvergleich (in lokaler Währung (LW)) um 10% auf 8,0 Mrd. CHF gesteigert worden (1. Halbjahr: +13%). Zurückzuführen sei diese Entwicklung im wesentlichen auf den verhaltener als erwartet ausgefallenen Umsatzanstieg (+10% auf 5,1 Mrd. CHF, 1. Halbjahr: +15%) im Pharmageschäft, wenngleich das Neunmonatsergebnis immer noch gut ausfalle (+13%).
Einen der Gründe für das etwas schwächere Abschneiden habe die Tatsache gebildet, dass der Absatz des wichtigen Blutdrucksenkers Diovan (+27% auf 590 Mio. CHF) unter dem schwachen US-Geschäft gelitten habe (+2% auf 252 Mio. CHF). Diesen Umstand führe man auf eine hohe Vergleichsbasis im Vorjahr sowie auf sehr hohe Verkäufe im 1. Halbjahr (USA: +82%) zurück. Unter Berücksichtigung eines rückläufigen Finanzergebnisses habe Novartis den Nettogewinn erwartungsgemäß um 4% auf knapp 1,8 Mrd. CHF steigern können.
Novartis habe mittlerweile die Zulassung für den Blockbusterkandidaten, dem Schmerzmittel Prexige, für Europa und den USA beantragt, wenngleich das Unternehmen aber erst mit einer Zulassung im Jahr 2004 (vormals: 2003) rechne. Die in klinischen Tests aufgetretenen Nebenwirkungen (erhöhte Leberenzymwerte) würden bislang nicht den weiteren Zulassungsprozess gefährden. Nach den im 1. Halbjahr 2002 gesehenen Umsatzzuwächsen im Pharmageschäft halte man den verhalteneren Anstieg im 3. Quartal, der jedoch zum Teil auf Sondereffekte zurückzuführen sei, für etwas enttäuschend.
Dennoch bewege sich Novartis damit unverändert über dem Sektordurchschnitt. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern sei Novartis nur unterdurchschnittlich von Patentausläufen betroffen und sei deshalb nicht in dem starken Maße von unmittelbaren Produkteinführungen betroffen. Was die vorhersehbaren Produkteinführungen betreffe, laufe aktuell der Vertrieb von Zelnorm an.
Man bleibe weiter optimistisch, dass es Novartis gelingen könnte, Spitzenumsätze von bis zu 2 Mrd. USD für das Reizdarm-Präparat zu erzielen. Was die weiteren Produkteinführungen angehe, stehe im Jahr 2003 kein wichtiger Launch an, wohingegen im Folgejahr Novartis mit Prexige (Arthritis), Xolair (Asthma) und Certican (Transplantation) 3 Präparate einführen wolle. Man zähle Novartis unverändert zu den wenigen Gesellschaften, die über ein wachstumsstarkes und gut vorhersehbares Pharmageschäft verfügen würden.
Die Analysten der ING BHF-BANK bekräftigen deshalb ihre Kaufempfehlung für den mit einem niedrigen Risiko versehenen Schweizer Pharmatitel Novartis.
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