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Sony Outperformer 31.10.2002
BHF-BANK
Die Analysten der BHF-Bank bewerten die Aktie von Sony (ISIN JP3435000009 / WKN 853687) mit "Outperformer".
Der hohe Exportanteil von 70% mache Sony besonders abhängig von Währungsschwankungen des Yen (bes. geg. USD und Euro). Der Umsatzanteil der USA betrage 32%, Europa 21%, Japan 3,0%, Rest der Welt 17%. Sony habe im 1. Quartal des GJ 2002 (per Ende Juni 02) Umsätze von 1.720 Mrd. Yen (=ca. 14 Mrd. USD) erzielt. Damit habe der Konzern 5% mehr als im Vorjahr erlöst und habe leicht die Erwartungen übertroffen. Das operative Ergebnis sei überraschend stark von einem praktisch ausgeglichenen Ergebnis im Vorjahr auf 52 Mrd. Yen (ca. 430 Mio. USD, operat. Marge 3,0%) gestiegen.
Das Netto-Ergebnis habe sich auf gut 57 Mrd. Yen belaufen. Begünstigt sei das Quartal von verbesserten Verkäufen von Audio-Nideo/TV-Geräten ( schwächerer JPY, Fussball-WM) worden. Auch der Film "Spiderman" habe höhere Erlöse als erwartet gebracht. Die GJ-Prognose sei trotz der unvorteilhaften Stärke des JPY unverändert geblieben, so dass das Management für den Rest des Jahres von einem fundamental verbesserten Absatz ausgehe. Im Geschäftsjahr (bis 31.3.2003) würden Umsätze von 7.700 Mrd. Yen/64 Mrd. USD erwartet werden, das operative Ergebnis solle 280 Mrd. Yen/2,3 Mrd. USD erreichen (Marge 3,6%).
Aufgrund des hohen Exportanteils (über 70%) spiele die Währungsentwicklung für Sony eine bedeutende Rolle. Ein fester Yen belaste das Wachstum und die Gewinnmargen erheblich, ebenso wäre der Rückfall der Weltkonjunktur für Sony aufgrund der Wirkung auf den Konsum deutlich negativ. Abschwung im Verkauf von Spielkonsolen: der Höhepunkt im Verkauf der PlayStation (1 und 2) werde spätestens für das Jahr 2003 erwartet. Danach dürften die Umsätze zurückgehen und damit auch die Gewinnbeiträge sinken.
Sony verfüge über eine sehr starke MarktsteIlung im Konsumelektronik-Bereich mit einer Vielzahl wettbewerbsfähiger Produkte und hoher Markenbekanntheit. Die finanzielle Situation des Konzerns sei stabil: mit einer Eigenkapitalquote von 29% und einer Nettoverschuldung von ca. 359 Mrd. Yen/2,9 Mrd. USD (Nettoverschuldung/EigenkapitaI15%) würden solide Bilanzrelationen vorliegen.
Kostensenkungen, Veränderungen im Geschäftsportfolio (z.B. SonyEricsson Mobile Communication) und der Wegfall erheblicher Einmalaufwendungen hätten die Basis für deutliches Gewinnwachstum in den Geschäftsjahren 2002 und 2003 gelegt. Bei einem erwarteten Gewinn für 2002/03 von ca. 160 Yen/Aktie betrage das KGV ca. 32, 2003/04 bei Yen 175/Aktie 30,5. Das Kurs/Umsatz-Verhältnis liege etwa bei 0,7.
Aufgrund der Qualität der Marke, absehbarer Gewinnsteigerungen und der im Sektorvergleich vertretbaren Bewertung stufen die Analysten der BHF-Bank die Sony-Aktie mit "Outperformer" ein.
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