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Erste Bank Entwicklung positiv


29.08.2003
turyinvest.com

Die Experten von "Tury Invest" stehen der Entwicklung der Erste Bank-Aktie (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) optimistisch gegenüber.

Das Ost-Engagement habe das Ergebnis der Bank in den letzten Jahren stark aufgebessert. Auch die Zahlen des 1. Halbjahres seien sehr erfreulich gewesen. Der Konzernüberschuss habe mit EUR 165 Mio. über den Analystenschätzungen gelegen. Besser als erwartet seien Zins- und Provisionsüberschuss ausgefallen, das Handelsergebnis habe innerhalb der Erwartungen gelegen. Der Zinsüberschuss sei um 5,8 und der Provisionsüberschuss um 2,6 Prozent gesteigert worden. Das Handelsergebnis habe von den steigenden Aktien- und Rentenmärkten profitiert.


Während sich die Osttöchter sehr erfreulich entwickelt hätten, laufe das inländische Privatkundengeschäft schlechter. Hier habe die Bank nur einen Gewinn von EUR 8,5 Mio. erreicht, bei einer Eigenkapitalverzinsung von 2,3 Prozent. Dies solle aber durch Einsparungen auf der Kostenseite in Zukunft verbessert werden. Die Analysten von Merrill Lynch würden von einem weiterhin starken Wachstum in Osteuropa ausgehen. Vor allem Kreditkarten und das Hypothekgeschäft hätten noch Potential. Die Erste Bank habe in diesen Geschäftssparten gute Karten, durch die Übernahmen besitze das Kreditinstitut bereits ein großes Filialnetz.

Die Aktie sei im letzten Jahr bereits stark gestiegen (+38%), dennoch würden die Analysten weiteres Kurspotenzial sehen. Die starke Marktsteilung im Osten sollte trotz schwachem Inlandsgeschäft für hohe Gewinne sorgen. Am österreichischen Bankenmarkt herrsche nach wie vor ein raues Klima, es gebe bereits zu viele Filialen und Institute, die Personalkosten seien dementsprechend hoch. Die Eigenkapitalverzinsung sei mit 4,5 Prozent sehr niedrig. Durch neue Vertriebswege würden die Personalaufwendungen jedoch sinken und die Erträge nachhaltig steigen.

Aus diesen Gründen sind die Experten von "Tury Invest" für die weitere Entwicklung der Erste-Bank-Aktie optimistisch.




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