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Wheaton River kaufen


16.09.2003
Performaxx-Anlegerbrief

Die Wertpapierspezialisten vom "Performaxx-Anlegerbrief" empfehlen, die Aktie von Wheaton River (ISIN CA9629021028 / WKN 889191) am Börsenplatz Frankfurt zu kaufen.

Wer nach einer wachstumsstarken Minengesellschaft Ausschau halte, bei der auch noch die Bewertung ins Bild passe, der sei bei der in Kanada ansässigen Wheaton River genau richtig. Die Finanzdaten für Wheaton seien hoffnungslos überaltert. Die Expansionstour der Kanadier sei darin nämlich überhaupt noch nicht enthalten - hier liege die große Chance für Investoren.

Die Ameriko-Kanadier, die über Gold-, Silber und Kupfer-Minen in Mexiko, Argentinien und Australien verfügen würden, würden dabei eine Strategie verfolgen, die viele Minenunternehmen in den letzten Quartalen verfolgt hätten: Wer jetzt nicht expandiere und für eine breite Basis an Minenprojekten sorge, werde dies in den nächsten Jahren ganz sicher bitter bereuen.

Diese Strategie sei zweifellos kapitalintensiv. Derzeit sei es für die so genannten Juniors, wie kleine Minengesellschaften bezeichnet würden, kein Problem an frische Geldmittel zu gelangen. So auch nicht für Wheaton, die zuletzt 70 Mio. USD eingesammelt habe.

Ein weiterer Faktor sei, dass die Majors - also das Gegenteil der Juniors - einerseits auf der Suche nach der Auffüllung ihrer Goldvorräte seien, andererseits auch im laufenden Marktaufschwung über eine höhere Marktkapitalisierung verfügen würden, so dass verstärkt mit Übernahmen zu rechnen sei.

Gehe man mal in "Medias Res", so würden die Highlights der jüngsten Akquisitionen erst beim Schürfen unter der Oberfläche und aus dem Conference Call erkennbar werden. So hätten die Akquisitionskosten nur etwa 30 USD pro Unze betragen, ein üblicher Preis habe dieser Tage auch bei 50 USD oder mehr liegen können. Die Kapitalkosten zum Auf- bzw. Ausbau (der mexikanischen Mine) nur 40 USD.


Die kalkulierten 3 Mio. Unzen Reserven seien absolut konservativ angesetzt und würden der Mine eine Mindestlebensdauer von zehn Jahren geben. Eine neue Studie könnte derweil ans Tageslicht bringen, dass in der mexikanischen Minenlandschaft sogar mindestens 6 Mio. Unzen schlummern könnten, so zumindest dürfe man die Zuversicht von Telfer durchaus deuten. Das brächte die Jahresproduktion von Wheaton unter Umständen bis an die "Majors"-Grenze von 1 Mio. Unzen per annum.

Die Ende August gemeldeten Halbjahreszahlen würden das schnelle Wachstum von Wheaton belegen - und auch, dass Investoren mit dem Fortgang des Wachstums kaum hätten mithalten können, denn die Zahlen hätten eine klare Unterbewertung der Kanadier offenbart. Im zweiten Quartal habe Wheaton 11,1 Mio. USD oder 3 Cent je Aktie verdient, eine Verfünffachung gegenüber letztem Jahr. Gefördert seien 0,11 Mio. Unzen Gold und 1,5 Mio. Unzen Silber - und das bei Cash-Kosten von nur 90 USD pro Unze Gold! Für das erste Halbjahr habe sich ein Gewinn von 15,2 Mio. USD oder 5 Cent je Anteil bei 0,17 Mio. Unzen Goldäquivalent (0,13 Mio. Unzen Gold und 3,1 Mio. Unzen Silber) ergeben.

Innerhalb dieses Jahres solle die Produktion dank der Übernahmen schon bei 0,5 Mio. Unzen Goldäquivalente liegen (0,43 Mio. Gold + 6 Mio. Silber) bei Cash-Kosten von 100 USD. Was das heiße, könne sich jeder schnell überschlägig ausrechnen: Gold stehe bei knapp 400 USD, die Förderkosten bei sehr großzügig geschätzten 250 USD, das ergebe eine Gewinnspanne von vielleicht 150 USD pro Unze. Das seien 17 Cent Gewinn je Aktie, abzüglich Akquisitionskosten. Kein Wunder also, dass der Kurs von Wheaton zuletzt stark beschleunigt habe, auf knapp über 2 USD - doch selbst jetzt liege das Kurs-Gewinn- Verhältnis auf Basis des eben Gesagten bei 15 bis 17, selbst ohne weiteren Anstieg der Edelmetallpreise.

Auf der anderen Seite solle aber auch erwähnt werden, dass Wheaton auf Grund des hohen Fremdkapitalanteils riskanter erscheine als Minengesellschaften mit größerem Eigenkapitalanteil. So lange die Gewinnspanne aber wie gerade aufgezeigt dermaßen hoch sei, - und das wäre sie auch noch bei einem Goldpreis von 350 USD oder darunter - gebe es in diesem Punkt kein Grund zu allzu großer Besorgnis.

In einer anderen Börsenpublikation sei darauf hingewiesen worden, dass sich der Kurs von Wheaton seit Jahresbeginn verdoppelt habe und deshalb eine Korrektur zu befürchten sei. Genau diese oberflächliche Haltung sei dafür verantwortlich, dass das Unternehmen weiter unterbewertet sei. Erstens schaue der Kurs nicht auf die Vergangenheit, zweitens sei Wheaton nicht mehr dasselbe Unternehmen wie noch vor einem Jahr. In den letzten Akquisitionen stecke großes Upside-Potenzial hinsichtlich der Reserven und Ressourcen, zusammen mit den niedrigen Förderkosten und dem visionären Macher Ian Telfer sei von Wheaton River noch Einiges zu erwarten.

Das konservatives Kursziel von 3 Euro bis Mitte nächsten Jahres - ceteris paribus - preise weder neue Asset-Zukäufe ein noch die Entdeckung neuer Ressourcen. Aus Sicht der Experten sei jedoch beides überaus wahrscheinlich.

Unter langfristigen Gesichtspunkten handelt es sich bei derzeit 1,75 Euro auf jeden Fall um Kaufkurse, so die Anlageexperten vom "Performaxx-Anlegerbrief". In Deutschland eigne sich der hinreichend liquide Börsenplatz Frankfurt für Orders.




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