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Goodyear Tire and Rubber "sell" 11.09.2003
Merrill Lynch
Die Investmentbanker von Merrill Lynch raten den Anlegern auch weiterhin dazu, die Aktie des US-amerikanischen Reifenherstellers Goodyear (ISIN US3825501014 / WKN 851204) zu verkaufen.
Ein Bundesrichter habe in einem juristischen Verfahren gegen Goodyear entschieden und das Unternehmen der unzureichenden Qualitätssicherung bei der Entwicklung und Herstellung des Produktes ENTRAN II für schuldig befunden. Goodyear sei nun zu einer Zahlung von insgesamt 9,7 Mio. USD verurteilt worden, die sich aus 4 Mio. USD in Schadenersatzzahlungen und 5,7 Mio. USD in Zinsen zusammen rechne.
Damit sei allerdings das Ende der Verfahren im Zusammenhang mit ENTRAN II für Goodyear noch lange nicht erreicht. Bislang sei in 3 von 4 Verfahren um das Produkt gegen Goodyear entschieden worden und die verkündeten Schadenersatzzahlungen würden sich bislang für den Reifenhersteller auf insgesamt 34 Mio. USD belaufen. Die Urteile in den größten ENTRAN II Prozessen, unter anderem eine Sammelklage, an der mehr als 600 Haushalte beteiligt seien, würden jedoch noch ausstehen. Goodyear werde in allen Fällen die Berufungsmöglichkeiten ausschöpfen. Die Schadenersatzsummen seien partiell durch Versicherungen abgedeckt. Das GAAP EPS von Goodyear werde im Finanzjahr 2003 bei -1,54 USD erwartet. Für 2004 hätten die Experten bislang noch keine Prognose erarbeiten können.
Das Researchteam von Merrill Lynch rät aufgrund dieser Analyse weiterhin zum Verkauf der hochvolatilen Goodyear Aktie.
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