|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Swisscom unter 385 CHF einsteigen 20.08.2003
Wegelin & Co.
Die Analysten von Wegelin & Co. empfehlen unter Kursen von 385 CHF in die Aktie von Swisscom (ISIN CH0008742519 / WKN 916234) einzusteigen.
Die Berner hätten heute morgen die Kennzahlen für das abgelaufene 1. Halbjahr 2003 rapportiert: Swisscom habe einen Nettogewinn von CHF 952 Mio. erzielt und damit im Vergleich mit den Marktschätzungen geglänzt, denn der Konsens habe auf CHF 815 Mio. gelautet. Der Umsatz sei mit CHF 7,15 Mrd. angegeben worden und habe die Vorgaben der Auguren von CHF 7,131 Mrd. knapp zu übertreffen vermocht. Der EBIT habe mit CHF 1,47 Mrd. deutlich über den kalkulierten CHF 1,34 Mrd. gelegen. Der EBITDA sei mit CHF 2,431 Mrd. angegeben worden (Konsens CHF 2,314 Mrd.). Für das Gesamtjahr rechne die Telefongesellschaft mit einem leicht rückläufigen Umsatz und der EBITDA solle zumindest auf Vorjahresniveau anfallen (Bestätigung einstiger Prognosen).
Swisscom habe auf allen Ebenen beeindruckende Leistungen vollbracht - zumindest gegenüber den Schätzungen der Auguren. Insbesondere sei aufgefallen, dass die Deutsche Tochter Debitel ein Umsatzwachstum von 14% erwirtschaftet habe und somit der Wachstumsmotor von Swisscom darstelle. Hier finde sich allerdings die Crux der Geschichte: Jens Alder werde von einigen Meinungsmachern kritisiert, weil er nicht mit Übernahmen im Telekomsektor aufgewartet habe, nachdem viele Telefongesellschaften nach dem Platzen der Technologieblase zu "Schnäppchenpreisen" erhältlich gewesen wären.
Die Kritiker würden nämlich monieren, dass Swisscom eigentlich keine großen Wachstumsphantasien mehr aufweise und fast nur über Akquisitionen wachsen könne. Unlängst habe bekanntlich Swisscom die geforderten EUR 13 pro Aktie der Telekom Austria als zu teuer bezeichnet und den Deal offensichtlich auf Eis gelegt.
Konservativ zu sein sei die löbliche Tugend von Herrn Alder in der Boomphase gewesen (man erinnere sich nur an die UMTS-Lizenzen etc.). Nun werde der Spieß umgedreht. Jedenfalls sitze Swisscom auf einem enormen Cashberg und dürfte wohl beim Ausbleiben einer großen Neuerwerbung den Aktionären weiterhin die Gelder zukommen lassen (Aktienrückkauf und/oder Sonderdividende). In den Augen des Berichterstatters sei ein konservatives Verhalten nicht partout als negativ zu bezeichnen, auch wenn Swisscom im Übernahmebereich tätig werden sollte. Schließlich müsse ein Deal auch Sinn machen (nicht nur preislich) und eine gewisse Zurückhaltung sei durchaus angenehm zu werten.
Den Analysten von Wegelin & Co. gefällt die Aktie von Swisscom, auch wenn sie einen "konservativen Touch" hat und sie würden bei Kursen unter CHF 385 zugreifen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|