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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 48,42 $ |
48,51 $ |
-0,090 $ |
-0,19 % |
22.04/20:37 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US3379321074 |
910509 |
- $ |
- $ |
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FirstEnergy neutral 18.08.2003
Merrill Lynch
Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch nehmen ein Downgrade ihrer Investmentempfehlung für die Aktie des US-amerikanischen Energiekonzerns FirstEnergy (ISIN US3379231074 / WKN 910509) von "kaufen" auf "neutral" vor.
Zwar gebe es hier noch keine gesicherten Informationen, doch es sehe so aus, als ob das System von FirstEnergy verantwortlich für den Stromausfall an der Ostküste der USA zum Ende der letzten Woche gewesen sei. Eine solche Nachricht wäre natürlich für jeden Energieversorger von Nachteil, doch FirstEnergy sei besonders hart getroffen, da die mangelnde Verläßlichkeit des Unternehmens in New Jersey und der langfristige Ausfall des Kernkraftwerkes in Davis-Besse ohnehin schon für Schlagzeilen gesorgt hätten. Vier der Übertragungslinien von FirstEnergy seien rund eine Stunde vor dem großen Blackout, das Kohlekraftwerk in Eastlake etwa zwei Stunden vorher ausgefallen.
Besorgniserregend sei insbesondere die Tatsache, dass die Alarmfunktion bei einem Betriebsausfall in diesem Fall nicht ordnungsgemäß funktioniert habe. Es sei schwer, vorherzusagen, wie hoch die direkten Kosten aus dem Blackout sein könnten, aber in jedem Fall würden hohe Instandsetzungskosten auf den Energieversorger zukommen, und dies nicht nur in New Jersey oder Davis-Besse, sondern auf wesentlich breiterer Ebene. Die EPS Prognose der Analysten für das Finanzjahr 2004 in Höhe von 3,00 USD erscheine gefährdet. Das EPS für 2003 werde weiter bei 2,15 USD erwartet.
Vor diesem Hintergrund bewerten die Investmentbanker von Merrill Lynch die hochvolatile Aktie von FirstEnergy nun mit "neutral".
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