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Amylin Pharma. Gewinne absichern 18.08.2003
sunday-biotech
Dem bereits engagierten Anleger empfehlen derzeit die Analysten von "sunday-biotech" bei den Aktien von Amylin Pharmaceuticals (ISIN US0323461089 / WKN 883303) die Gewinne abzusichern.
Amylin sei spezialisiert auf die Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung von Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen. Das Unternehmen besitze jedoch noch kein zugelassenes Arzneimittel. Das am weitesten entwickelte Präparat sei Symlin, eine synthetische Version von Amylin, einem Hormon, das gemeinsam mit Insulin von den Betazellen der Bauchspeicheldrüse produziert werde. Bei Jugenddiabetes solle es eine Verbesserung der Glukosekontrolle ohne Gewichtszunahme bewirken. Der Zulassungsantrag sei gestellt und die Marktzulassung könnte Ende des Jahres erfolgen. Symlin werde allerdings nicht das Potenzial von Exantide, dem zweiten Entwicklungskandidaten, zugetraut.
Exantide stimuliere die Sekretion von Insulin bei erhöhten Glukose-Konzentrationen im Blut, aber nicht bei niedrigen Blutzucker-Konzentrationen. Exantide könne auch dabei helfen, Gewicht zu verlieren. Die gegenwärtig noch laufenden Tests der Phase III sollten zeigen, dass Exantide als Zusatzmedikament bei der Behandlung von Diabetes Typ II helfe. Sollten die beiden noch laufenden Phase III-Studien für Exantide ebenfalls positive Resultate erbringen, könne mit einem Milliarden-Umsatz gerechnet werden. Die Ergebnisse sollten im vierten Quartal 2003 vorliegen. Als Partner sei Eli Lilly gewonnen worden, der bereits für die Hälfte der Entwicklungs-Kosten aufkomme. Allerdings würden später auch die Gewinne geteilt.
Die aktuelle Marktkapitalisierung betrage derzeit mehr als 2 Milliarden US-Dollar. Dabei habe Amylin noch kein Produkt auf dem Markt. Die Bewertung wäre gerechtfertigt, wenn ein Umsatz von mindestens 400 Millionen US-Dollar in den kommenden Jahren zu erwarten sei. Symlin werde hierzu keinen größeren Anteil beitragen. Also würden die Hoffnungen allein auf Exantide liegen. Der Markt gehe hier offensichtlich von einer sicheren Zulassung und einem Umsatz von mindestens 800 Millionen US-Dollar aus, aufgeteilt zwischen den beiden Partnern. Fundamental seien somit alle guten Nachrichten bereits eskomptiert. Schlechte Nachrichten dürften dagegen, weil sie zur Zeit nicht erwartet würden, fatale Folgen auf den Kurs haben.
Investierte Anleger sollten nach Ansicht der Analysten von "sunday-biotech" die Gewinne bei Amylin laufen lassen, aber enge Stopps setzen. Wer nicht investiert sei, sollte dies dabei belassen - oder die Aktie lediglich als Trading-Position betrachten.
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