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Austrian Airlines "reduce"


15.08.2003
Erste Bank

Die Analysten der Erste Bank bewerten den Titel von Austrian Airlines (ISIN AT0000620158 / WKN 875224) unverändert mit "reduce".

Die Analysten würden ihre EBIT Schätzung für das Gesamtjahr 2003 auf EUR 0,7 Mio. von zuvor EUR 14,9 Mio. reduzieren. Der Schätzung bezüglich des Gewinns je Aktie erhöhe man von EUR -0,86 auf EUR -0,5. Dies liege am besser als erwarteten Finanzergebnis, das im 2.Quartal aufgrund von Sondereffekten sogar positiv gewesen sei. Die anhaltende Schwäche der Aktie könne möglicherweise darauf zurückgeführt werden, dass Anleger bereits ein Scheitern der Verhandlungen zwischen Bordbetriebsrat und Vorstand vorweggenommen hätten.


Die Luftfahrtbranche befindet sich im Umbruch. Die etablierten Luftfahrtgesellschaften hätten mit rückläufigen Passagierzahlen und Ticketpreisen zu rechnen. Dies liege nicht nur an der unerfreulichen konjunkturellen Rahmenbedingung, sondern auch an der chronischen Überkapazität, welche die Konkurrenz unter den Fluglinien verschärfe, da die Gesellschaften über die Preisschraube versuchen würden, die Nachfrage anzuregen und Ihre Flotte zu füllen. Verstärkt werde der Abwärtstrend der Ticketpreise durch den Aufwind der Billigfluggesellschaften, die aufgrund ihrer schlanken Kostenstruktur und ihres starken Wachstums, insbesondere auf der Kurzstrecke, es nicht nur geschafft hätten, den Etablierten Marktanteile wegzunehmen, sondern den Abwärtsgang der Preisspirale sogar noch erheblich verstärkt hätten.

Und hier liege genau das Problem der Etablierten. Aufgrund des hohen Fixkostenanteils könnten sie auf Umsatzrückgänge kostenseitig nicht allzu flexibel reagieren. Hier leuchte ein, warum Umsatzeinbrüche bei Airlines sich so stark in den Ergebnissen niederschlagen würden. Aufgrund der erneuten Ergebnisrevision des Vorstands und eines möglicherweise bevorstehenden Streiks könnte die Aktie also weiterhin unter Druck bleiben.

Die Analysten der Erste Bank bestätigen ihre "reduce"-Empfehlung für die Austrian Airlines-Aktie.




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