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Austrian Airlines "reduce" 08.08.2003
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank bewerten die Austrian Airlines-Aktie (ISIN AT0000620158 / WKN 875224) mit "reduce".
Die von Austrian Airlines vorgelegten Zahlen zum 1.Halbjahr hätten den Markterwartungen entsprochen. Die Flugumsätze seien als Folge der schlechten konjunkturellen Rahmenbedingung, der chronischen Überkapazität der Industrie, des veränderten Konsumentenverhaltens und der verstärkten Konkurrenz durch Billigfluggesellschaften um 8,7% eingebrochen. Das Betriebsergebnis (EBIT) habe sich im Vergleich zum letzten Jahr um 62,6 Mio. Euro auf -21,2 Mio. Euro verschlechtert.
Darin sei jedoch ein positiver Nettoeffekt von ca. 30 Mio. Euro enthalten, der aus stichtagbezogenen Fremdwährungsbewertungen und Abschreibungen von Flugzeugen, die zum Verkauf anstünden, resultiere. Ohne diesen positiven Nettoeffekt wäre das Betriebergebnis (EBIT) mit -50,5 Mio. Euro deutlicher negativ gewesen. Erfreulich sei das Finanzergebnis. Bei einer Verschuldung von mehr als 2 Mrd. Euro habe die Gruppe im 2.Quartal ein positives Finanzergebnis von 0,3 Mio. Euro geschafft.
Während das Zinsergebnis erwartungsgemäß negativ gewesen sei, hätten Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen und sonstige Finanzerträge in Höhe von 6,8 Mio. Euro im 1.Halbjahr zu diesem guten Finanzergebnis beigetragen. Das Ergebnis nach Steuern habe -28 Mio. betragen. Das Management habe den Ausblick für das Jahr 2003 nach unten revidiert und gehe nunmehr von einem ausgeglichenen bis leicht positiven Ergebnis (EBIT) aus. Man sei gerade dabei, die Schätzungen zu überarbeiten und werde in einem Update nächste Woche ausführlich auf die Ergebnisse eingehen.
Bis dahin halten die Analysten der Erste Bank ihre Einschätzung "reduce" - "high risk" für Austrian Airlines aufrecht.
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