|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Wyeth "outperform" 28.07.2003
ING BHF-BANK
Der Analyst Oliver Kopp von der ING BHF-BANK belässt sein Rating für Aktien von Wyeth (ISIN US9830241009 / WKN 850229) auf "outperform - hohes Risiko".
Wyeth habe erneut überzeugende Quartalsergebnisse vorgelegt. Der Umsatz sei um 7% auf 3,75 Mrd. USD gestiegen und habe damit die Analystenschätzungen um etwa 100 Mio. USD übertroffen. Bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten habe der Konzern einen Umsatzanstieg um 6% auf 2,98 Mrd. USD verzeichnet. Dabei hätten insbesondere die wachstumsstarken Präparate wie Protonix und Enbrel zu überzeugen gewusst. Ebenfalls erfreulich habe sich der bei Kindern zum Einsatz gelangende Impfstoff Prevnar entwickelt.
Leicht enttäuschend beurteile das Researchteam dagegen den erneuten Umsatzrückgang bei den Hormonersatz-Therapeutika, der allerdings von Lagerabbauten auf Großhändlerseite überzeichnet worden sei. Infolge des Erlösrückgangs der margenstarken Hormonersatz-Therapeutika sei die Brutto-Marge auf 72,8% abgeschmolzen. Dennoch sei der Rückgang bedingt durch die erfreuliche Umsatzentwicklung innerhalb der Pharmasparte moderater als erwartet ausgefallen. Durch die Trennung von diversen Medikamenten habe Wyeth den Gewinn je Aktie um 44% auf 0,65 USD steigern können und dürfte bereinigt um etwa 4-5 US-Cent über den Analystenschätzungen gelegen haben.
Nach den bekannten negativen Ergebnissen der Langzeitstudie im vergangenen Jahr sei der Konzern mit Blick auf die aktuelle Umsatzentwicklung der Sparte vorsichtiger geworden und rechne nicht mehr damit, das anvisierte Umsatzziel von 1,5-1,6 Mrd. USD im laufenden Jahr erreichen zu können. Das Researchteam rechne zwar weiterhin mit rückläufigen Umsätzen in den kommenden Quartalen, wenngleich stabilisierende Faktoren zu erkennen seien. Im Gegenteil seien die Analysten sogar der Meinung, dass der Konzern mit seiner Gewinnprognose von 2,40-2,50 USD je Aktie überaus vorsichtig agiere und würden angesichts des ansonsten gut verlaufenden operativen Geschäfts einen Gewinn am oberen Ende der anvisierten Spanne für wahrscheinlich halten.
Das Researchteam sehe Wyeth unverändert als eine der attraktivsten großen Pharmagesellschaften an. Das vergleichsweise junge Produktportfolio mit den wichtigen Präparaten Effexor, Protonix und Enbrel sollte für überdurchschnittliche Pharmazuwächse in den nächsten Jahren sorgen. Zudem sei der Konzern in den nächsten Jahren nur unterdurchschnittlich von generischer Konkurrenz bedroht. Die Zulassung des gemeinsam mit MedImmune vertriebenen nasalen Grippe-Impfstoffs FluMist sowie die unterstellte Zulassung des bereits eingeführten Präparats Enbrel gegen Schuppenflechte betrachte das Researchteam als wachstumsfördernd. Die finanziellen, noch nicht absehbaren, Folgen aus den durch Schlankheits-Präparate verursachten Nebenwirkungen würden die Analysten insgesamt als begrenzt ansehen.
Die Analysten der ING BHF-BANK bestätigen ihre Kaufempfehlung für die mit einem hohen Risiko versehenen Wyeth-Aktie.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|