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KOS Pharma. Trading-Chance 04.08.2003
sunday-biotech
Den tradingorientierten Anleger empfehlen derzeit die Analysten von "sunday-biotech" ein Engagement in die Aktien von KOS Pharmaceuticals (ISIN US5006481007 / WKN 905865).
Den weltweit größten Umsatz mache die Pharmaindustrie gegenwärtig mit Medikamenten, die den Cholesterinspiegel senken würden, den sogenannten Statinen. Statine könnten lediglich das sogenannte "schlechte" Cholesterin (LDL-Cholesterin) absenken. Die Anhebung des HDL-Spiegels, also des "guten" Cholesterins, sei genauso wichtig und spiele besonders bei der Verhinderung der Plaquebildung, d.h. der "Verkalkung" der Arterien eine Rolle. HDL-Stimulatoren könnten somit die nächste Gruppe der Mega-Blockbuster sein.
Das erste HDL-stimulierende Medikament Niaspan sei schon seit 1999 auf dem Markt und sei von KOS entwickelt worden. Niaspan sei Nikotinsäure mit zeitlich verzögerter Freisetzung und verringere zusätzlich auch LDL und die Triglyceride (Nahrungsfette) im Blut. Seit Dezember 2001 habe KOS mit Advicor (eine Kombination von Niaspan und Lovastatin - Lovastatin gehöre zur Medikamentenklasse der Statine) ein zweites Produkt auf dem Markt. Advicor sei besonders zur Senkung des Triglycerid-Spiegels geeignet. Der Umsatz habe hier im letzten Jahr allerdings nur 27 Millionen US-Dollar betragen.
Niaspan sei und werde kein Blockbuster, dazu sei seine Wirkung nicht ausreichend stark und die Nebenwirkungen, wie temporäre Hautrötungen, seien oft recht unangenehm. Dennoch könne man Umsätze bis zu 300 Millionen US-Dollar jährlich erwarten. Recht genau mit dieser Erwartung werde KOS zur Zeit auch an der Börse bewertet. Doch zwei Risiken hätten dazu geführt, dass fast 50 Prozent aller KOS-Aktien short verkauft worden seien. Das erste Risiko bestehe in der Zulassung von besseren HDL-Stimulatoren, ein sicherlich nicht zu unterschätzendes Risiko. Dennoch könnte sich Niaspan auf Grund seines "natürlichen" Wirkmechanismus als Vitamin weiterhin am Markt durchsetzen.
Neben den Statinen seien auch andere Lipidsenker noch auf dem Markt. Das zweite Risiko für KOS bestehe in der Zulassung von Generika, da Nikotinsäure als altbekannte Verbindung nicht geschützt werden könne. Barr Laboratories habe daher auch bereits einen Zulassungsantrag eingereicht. KOS habe jedoch die Herstellungsmethode, die die langsame Freisetzung bewirke, patentieren lassen, so dass Barr vermutlich beim anhängigen Patentstreit nicht durchkommen werde.
Schließlich beabsichtige KOS durch Akquisition oder Lizenzierung neue Produktkandidaten zu erwerben, um gegebenenfalls Nachfolgeprodukte zu haben. KOS befinde sich seit März trotz des sehr hohen Shortanteils in einem Aufwärtstrend. Gute Nachrichten könnten schnell zu einem Aufgeben der Shorties und einem Short-Squeeze führen. Dieser habe möglicherweise in den letzten Handelstagen bereits begonnen.
Tradingorientierte Anleger sollten nach Ansicht der Analysten von "sunday-biotech" daher die Aktie von KOS genau beobachten und den möglichen Squeeze zu schnellen Gewinnen nutzen.
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