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Microsoft Aktie: Schock mit Turbo-Effekt! Deutsche Bank senkt Kursziel, rät aber weiter zum Kauf 01.02.2026
aktiencheck.de
Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - Microsoft-Aktienanalyse: Deutsche Bank setzt Kursziel 575 USD – Rating "buy" bleibt wie festgetackert
Microsoft Corp. (ISIN: US5949181045, WKN: 870747, Ticker-Symbol: MSF, NASDAQ-Symbol: MSFT) kann an der Börse vieles: überraschen, liefern, dominieren. Und manchmal sogar gleichzeitig Erwartungen enttäuschen, während die Story intakt bleibt. Genau dieses Spannungsfeld steht im Zentrum der Microsoft-Aktienanalyse der Deutsche Bank vom 29.01.2026: Kursziel 575 USD (gesenkt von 630 USD ) und Rating "buy" bestätigt. Damit macht die Deutsche Bank klar: Microsoft bleibt ein Qualitätsname, auch wenn der Takt im Cloud-Orchester kurzfristig nicht ganz so laut war wie der Markt es hören wollte.
Schlusskurs an der NASDAQ am Freitag: 430,29 USD (-0,7%). Das ist die Bühne, auf der diese Aktienanalyse spielt: Microsoft bewegt sich, der Markt wägt ab, und die Deutsche Bank liefert den neuen Kompass: Kursziel 575 USD bei Rating "buy".
Was die Deutsche Bank am 29.01.2026 geändert hat
Die Deutsche Bank hat in ihrer Aktienanalyse vom 29.01.2026 das Kursziel für Microsoft von 630,00 US-Dollar auf Kursziel 575 USD gesenkt und das Rating "buy" bestätigt. Der Grund für die Anpassung ist kein Drama, sondern Feintuning nach Zahlen: Brad Zelnick, Analyst der Deutsche Bank, nannte die Ergebnisse "solide", aber eben nicht gut genug, um "höheren Markterwartungen" an Azure vollständig zu entsprechen.
Die Kernaussagen von Brad Zelnick: Solide Zahlen, aber Azure blieb unter der Latte
In der Microsoft-Aktienanalyse der Deutsche Bank bringt Brad Zelnick den Knackpunkt auf den Punkt: Das Quartal war "solide", doch Azure blieb hinter den "höheren Markterwartungen" zurück. Konkret: Azure wuchs währungsbereinigt um 38% im Jahresvergleich, was nach Einschätzung der Deutsche Bank unter der Markterwartung von über 39% lag. Genau hier liegt der Grund, warum das Kursziel 575 USD jetzt die neue Messlatte ist, obwohl das Rating "buy" weiter gilt.
KI, GPUs, Prioritäten: Microsoft verteilt Rechenpower – und das hat Folgen
Der vielleicht spannendste Teil der Aktienanalyse: Die Deutsche Bank beschreibt, dass Microsoft die Zuteilung von GPU-Kapazitäten priorisiert, um KI-Nutzung in eigenen Anwendungen sowie in Forschung und Entwicklung zu stützen, statt alles maximal in Azure zu drücken. Das Ziel dahinter sind "margenstärkere, wiederkehrende Software-Geschäftsmöglichkeiten". Mit anderen Worten, und genau so liest es Brad Zelnick: Microsoft optimiert nicht nur auf Wachstum, sondern auf Qualität des Wachstums. Das macht die Story für die Deutsche Bank trotz gesenktem Kursziel 575 USD weiterhin kaufbar: Rating "buy" bestätigt.
Die Pro- und Contra-Argumente aus der Aktienanalyse der Deutsche Bank
Pro Microsoft (warum Rating "buy" bleibt):
Azure wächst weiterhin "deutlich über dem Markt" und die Deutsche Bank erwartet für das nächste Quartal weiter hohes Wachstum im Korridor von 37-38%. Microsoft setzt KI-Ressourcen strategisch ein, um "margenstärkere, wiederkehrende Software-Geschäftsmöglichkeiten" zu fördern. Das Kursziel 575 USD bleibt trotz Senkung ein klares Signal: Die Deutsche Bank sieht weiterhin attraktives Potenzial – daher Rating "buy" bestätigt.
Contra Microsoft (warum Kursziel 575 USD statt 630):
Brad Zelnick nennt das Zahlenwerk zwar "solide", aber es blieb hinter den "höheren Markterwartungen" beim Azure-Wachstum zurück. Das Thema ist weniger Microsoft generell, sondern die Erwartungsmechanik: Bei einem Markt, der Cloud-Perfektion bestellt, reicht "solide" manchmal nicht für Standing Ovations.
Warum Kursziel 575 USD und Rating "buy" zusammenpassen
Kursziel runter, Rating "buy" bestätigt: Das klingt wie Bremsen und Beschleunigen zugleich, ist aber in der Logik der Deutsche Bank konsequent. Brad Zelnick justiert das Bewertungsmodell auf Basis "aktualisierten Schätzungen und Überlegungen der Bank zum Geschäft und zum Markt". Heißt: Die Deutsche Bank gibt Microsoft nicht weniger Qualität, sondern eine neue Erwartungskurve. Und genau deshalb bleibt es bei Rating "buy" – während das Kursziel 575 USD die Latte realistischer setzt.
Fazit: Microsoft bleibt Microsoft – und Brad Zelnick bleibt Brad Zelnick
Diese Microsoft-Aktienanalyse ist kein Hype-Text, sondern ein sauberer Reality-Check: Deutsche Bank, Brad Zelnick, Kursziel 575 USD, Rating "buy" bestätigt. Die Botschaft lautet: Microsoft ist weiterhin ein KI- und Software-Gigant mit strukturellem Rückenwind, aber die Börse will bei Azure nicht nur Wachstum, sondern das Wachstum über den Erwartungen.
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Autor: Redaktion, aktiencheck.de Veröffentlicht am: 1. Februar 2026
Disclaimer
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Aktien unterliegen Risiken, einschließlich des möglichen Verlusts des eingesetzten Kapitals. Die Redaktion übernimmt keine Haftung für etwaige Entscheidungen auf Basis dieses Artikels. (01.02.2026/ac/a/a)
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